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Gutes China-Geschäft trieb Umsatz von Luxuskonzern Richemont © Fabrice Coffrini / AFP
© Fabrice Coffrini / AFP

Redaktion 18.07.2019

Gutes China-Geschäft trieb Umsatz von Luxuskonzern Richemont

Trotz der Unruhen im Schlüsselmarkt Hongkong hat der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont den Wachstumskurs von April bis Juni fortgesetzt.

BELLEVUE.  Der Umsatz des Schmuck- und Uhrenherstellers stieg im Quartal um 12 Prozent auf 3,74 Mrd. Euro, wie Richemont am Donnerstag mitteilte. Rund lief es vor allem in China, wo sich niedrigere Konsumsteuern positiv auswirkten.

Dagegen sanken die Verkäufe in Hongkong unter anderem wegen der Massendemonstrationen. Schon beim Konkurrenten Swatch hatten die Proteste Bremsspuren hinterlassen.

Der größte Bereich Schmuck wuchs um 7,0 Prozent auf 1,83 Mrd. Euro. Im Bereich Uhren setzte Richemont mit 823 Mio. Euro etwas weniger um als im Vorjahr. Dagegen stieg der Absatz über den Online-Kanal um 56 Prozent auf 612 Mio. Euro, wie der Hersteller von Uhren der Marken IWC, Baume & Mercier und Jaeger-le-Coultre, von Cartier-Schmuck sowie edlen Lederwaren und luxuriösen Schreibgeräten am Donnerstag mitteilte.

Richemont erwirtschaftet rund zwei Drittel des Umsatzes mit Schmuck der Marken Cartier und Van Cleef & Arpels, ist mit Zeitmessern der Marken A. Lange & Söhne, Baume & Mercier oder IWC aber auch im hochpreisigen Uhrenmarkt aktiv. (red)

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