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Haider übernimmt Unimarkt-Gruppe © Unimarkt

Georg Pfeiffer (l.) übergibt die Eigentümerschaft an Unimarkt an den Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider.

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Georg Pfeiffer (l.) übergibt die Eigentümerschaft an Unimarkt an den Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider.

Redaktion 30.04.2021

Haider übernimmt Unimarkt-Gruppe

Mit Management-Buy-out avanciert der Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Haider zum Alleineigentümer.

TRAUN. „Alles bleibt gleich” – das ist die Hauptaussage von Andreas Haider anlässlich des Eigentümerwechsels bei Unimarkt. Demnach ist Haider ab sofort Alleineigentümer der Lebensmittelhandelskette. Mit Bewilligung durch die Bundeswettbewerbsbehörde BWB übernimmt der langjährige Geschäftsführer, der bereits mit 20% an der Unimarkt Gruppe beteiligt war, im Management-Buy-out die restlichen 80%-Anteile von Georg Pfeiffer.

Lange geplanter Deal

Wirklich überraschend ist der aktuelle Deal nicht, zumal Haider damit eine bereits vor vier Jahren bei seinem Einstieg als Gesellschafter vereinbarte Option ausübt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der bisherige Mehrheitseigentümer Georg Pfeiffer zieht sich nach „spannenden und erfolgreichen, aber mitunter auch sehr harten Jahren” als Unternehmer aus dem Handelsgeschäft zurück, bleibt aber Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Zur Unimarkt Gruppe gehören neben 129 Unimarkt-Filialen (63 Eigenfilialen und 66 Franchise-Standorte) auch Pfeiffer Großhandel Nah&Frisch und Pfeiffer Logistik.
„Der von uns eingeschlagene Weg zu einer Kaufleute-Organisation und zum regionalsten Händler des Landes war und ist erfolgreich”, kommentiert der gebürtige Oberösterreicher Haider – und blickt auf ein adäquat erfolgreiches Jahr 2020 mit einer Umsatzsteigerung der Gruppe von 13% auf 440 Mio. € zurück, 325 Mio. davon entfallen auf Unimarkt. „Diese Ergebnisse bestärken uns”, so Haider, der festhält, dass „weder Kunden noch Geschäftspartner von dem Eigentümerwechsel etwas mitbekommen werden – außer dass die Standortanzahl in der Unimarkt Gruppe weiter ausgebaut wird”.
Auch für die Zukunft ist demnach gewiss: „Wir bleiben ein Familienunternehmen mit langfristiger, regionaler Ausrichtung”, so Haider. (nov)

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