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Hofer als Vorreiter fürs Klima © Hofer
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Redaktion 17.09.2020

Hofer als Vorreiter fürs Klima

Der Diskonter setzt sich als erster Diskonter in Österreich wissenschaftlich validierte Klimaziele.

SATTLEDT. Mit ihren Klimaschutzzielen trägt die Unternehmensgruppe Aldi Süd langfristig dazu bei, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu reduzieren. Das bestätigt die „Science Based Targets“-Initiative, die die Ziele des weltweit agierenden Lebensmitteleinzelhändlers genau unter die Lupe genommen und mittels wissenschaftlicher Kriterien von dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem United Nations Global Compact (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) validiert hat.

Die Unternehmensgruppe setzt sich das Ziel, die operativen Emissionen ihrer weltweiten Standorte bis Ende 2025 gegenüber 2016 um mehr als ein Viertel zu reduzieren. Zudem verpflichtet sich die gesamte Gruppe, auch ihre strategischen Lieferanten ins Boot zu holen. Strategische Lieferanten, welche insgesamt für 75% der produktbezogenen Emissionen verantwortlich sind, werden dazu angehalten, sich bis Ende 2024 eigene Reduktionsziele zu setzen. Mit diesen Maßnahmen arbeitet die Gruppe auf die „Zero Carbon“-Vision hin.

Hofer arbeitet bereits seit Jänner 2016 als erster Lebensmitteleinzelhändler in Österreich vollkommen CO2-neutral. Durch den Umstieg auf 100% Grünstrom aus Österreich, der laufenden Steigerung der Energieeffizienz und durch ständige Modernisierung der Filialstandorte konnte der CO2-Fußabdruck bereits deutlich reduziert werden. Die verbleibenden CO2 -Emissionen werden durch die Unterstützung von hochwertigen Klimaschutzprojekten in Österreich und im Ausland kompensiert. Alle von Hofer unterstützten Projekte ersparen der Umwelt genauso viele Treibhausgase, wie Hofer durch seine Betriebsprozesse freisetzt und werden entweder streng nach den Anforderungen der Universität für Bodenkultur (BOKU) geprüft oder sind mit dem sogenannten Gold Standard zertifiziert. Beim Gold Standard handelt es sich um den weltweit strengsten Zertifizierungsstandard im Bereich der Klimakompensation. Die nach diesem Standard ausgezeichneten Projekte müssen zahlreiche Kriterien erfüllen, die eine nachhaltige Entwicklung in jenen Ländern sicherstellen sollen, in denen die jeweiligen Projekte realisiert werden.

Klimaschutz ist darüber hinaus aber auch in der gesamten Aldi Süd Gruppe umfassend und bereits seit vielen Jahren verankert. 2014 verabschiedete das Unternehmen die erste internationale Klimastrategie. Das ursprünglich hochgesteckte Ziel: Die Treibhausgasemissionen in den Länderorganisationen bis 2020 um 30% pro Quadratmeter Verkaufsfläche zu reduzieren. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Nicht nur wurde das Ziel zwei Jahre vor Ablauf der Frist in allen Ländern erreicht, auch konnte die Energieeffizienz kontinuierlich gesteigert, die Kühlung teilweise auf natürliche Kältemittel umgestellt sowie der Einsatz von Grünstrom gruppenweit auf 89% erhöht werden. Zudem sind bereits mehr als 1.800 der weltweit rund 6.500 Filialen mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ausgestattet. Die ambitionierten Klimaziele untermauern klar das Bestreben des Lebensmittelhändlers, einen positiven Wertbeitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten.  (red)

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