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Merkur testet intelligentes Selbstbedienungsregal im Backshop © Billa Merkur Österreich / Christian Dusek

Merkur setzt weitere Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung und testet intelligentes Selbstbedienungsregal im Backshop.

© Billa Merkur Österreich / Christian Dusek

Merkur setzt weitere Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung und testet intelligentes Selbstbedienungsregal im Backshop.

Redaktion 28.01.2021

Merkur testet intelligentes Selbstbedienungsregal im Backshop

Zum Einsatz kommt die „Smart-Shelf“-Innovation vorerst im Merkur Markt in Baden, am Wiener Westbahnhof und in Leoben.

WIEN. Um der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken und gleichzeitig den Kunden eine stete Warenverfügbarkeit zu gewährleisten, testet Merkur aktuell eine neue digitale Lösung, welche die Nachproduktion von Semmeln, Kornspitz, Brezeln und Co. je nach Bedarf automatisch einleitet. Zum Einsatz kommt die Smart-Shelf-Innovation vorerst im Merkur Markt in Baden, am Wiener Westbahnhof und in Leoben.

Das bekannte Selbstbedienungsregal für frische Backwaren im Merkur Backshop erhält mit dem Smart-Shelf ein digitales Update: Ein punktgenaues Wiegesystem erkennt automatisch, wann welches Gebäckstück aus dem Regal entnommen wurde und sendet diese Information an den angebundenen, ebenfalls automatisierten Backofen, der daraufhin den backfrischen Nachschub liefert. Durch diese permanente digitale Bestandsaufnahme wird nicht nur garantiert, dass die Kunden stets frisches Gebäck vorfinden, es werden auch die Mitarbeiter im Backshop, die bisher für die Bestandskontrolle verantwortlich waren, entlastet.

Hat das intelligente Regalsystem einmal genügend Daten gesammelt, wird die Gebäckproduktion an Wochentage, Uhrzeiten und sogar an das Wetter angepasst – denn die Nachfrage nach frischen Semmeln und Weckerln variiert bekanntermaßen je nach Tagesverlauf. Somit vermeidet man, dass zu viel frisches Gebäck hergestellt wird. Darüber hinaus verfügt das Smart-Shelf auch über eine dynamische, automatisierte Preisanpassungsfunktion. Sollte gegen Ende der Öffnungszeiten doch noch eine große Menge einer bestimmten Gebäcksorte übrig sein, reduziert das System automatisch den Einkaufspreis, was mehr Kunden zugreifen lässt.

„Mit der Umstellung auf die Smart-Shelf-Lösung leistet Merkur einen weiteren Beitrag gegen die Überproduktion von Lebensmitteln und übernimmt in Bezug auf digitale Neuerungen in der Lebensmittelbranche erneut die Vorreiterrolle. Wir sind damit absolut am Puls der Zeit und freuen uns, wenn wir durch moderne Lösungen das tägliche Einkaufserlebnis unserer Kunden weiter verbessern können. Gleichzeitig sind wir durch das Wissen, wann welches Gebäck besonders gefragt ist, in der Lage, unseren Kunden stets ihr frisches Wunschgebäck zur Verfügung zu stellen“, erklärt Harald Mießner, Vorstand Vertrieb bei Billa Merkur Österreich.
Entwickelt wurde das Smart-Shelf-System von der deutschen Bizerba SE & Co. KG, Weltmarktführer im Bereich der Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie. (red)

Zum  Einsatz kommt die Innovation ab sofort an folgenden Standorten:
Merkur-Markt Mühlgasse 48, 2500 Baden
Merkur-Markt Europaplatz 3, 1150 Wien (BahnhofCity Wien West)
Merkur-Markt Pichlmayergasse 16, 8700 Leoben

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