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Ministerium hilft bei Stromkosten © Paul Gruber/BML

„Praktikable Abwicklung entscheidend”: Bundesminister Norbert Totschnig.

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„Praktikable Abwicklung entscheidend”: Bundesminister Norbert Totschnig.

Redaktion 07.10.2022

Ministerium hilft bei Stromkosten

Landwirtschaft bekommt Entlastungspaket in Höhe von 120 Millionen Euro.

WIEN. „Ohne Strom keine Lebensmittel”, erklärt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) zum jüngst verabschiedeten Hilfpaket für die Landwirtschaft. „Um die Lebensmittelversorgung in Österreich weiterhin zu sichern, müssen wir unseren Bäuerinnen und Bauern bei den Stromkosten unter die Arme greifen.” Die landwirtschaftliche Produktion sei oft sehr energieintensiv, und die gestiegenen Strompreise würden heimische Betriebe zunehmend unter Druck setzen. Umso wichtiger sei es, dass das Finanzministerium dafür 120 Mio. € Stromkostenzuschuss zur Verfügung stellt.

Wichtige Entlastung

Neben dem 28-Milliarden-Euro-Paket – mit dem ausgezahlten Klimabonus oder erhöhter Familienbeihilfe – und dem 110 Mio. € schweren Versorgungssicherungspaket für die Landwirtschaft sei das „die nächste wichtige Entlastungsmaßnahme für Österreichs Bäuerinnen und Bauern”. Zudem startete jüngst die Auszahlung der neun Mio. € für den sogenannten geschützten Anbau. „Damit unterstützen wir mehr als 720 Betriebe in ganz Österreich und sichern so den regionalen Anbau von Obst und Gemüse in Glashäusern”, so Totschnig.

Die gestiegenen Energiepreise aufgrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gehören derzeit zu den größten Herausforderungen. Nachdem die Bundesregierung im September als ersten Schritt die Stromkostenbremse für die Haushalte beschlossen hatte, werde nun im nächsten Schritt die angekündigte Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe auf den Weg gebracht.
Ministerium, Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB) und die Interessensvertretung erarbeiten die Umsetzung: „Entscheidend ist, dass die Abwicklung einfach und praktikabel erfolgt und alle landwirtschaftlichen Betriebe profitieren, wir aber besonders energieintensiven Betrieben noch zusätzlich und ziel­gerichtet helfen”, so Totschnig abschließend. (red)

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