DÜSSELDORF. Der deutsche Oetker-Konzern veräußert seine Feinkost-Tochter FrischeParadies an die Schweizer Coop-Tochter Transgourmet. Auch der deutsche Handelsriese Metro hatte Branchenkreisen zufolge seine Fühler nach dem Unternehmen ausgestreckt, die Gespräche seien aber ohne Ergebnis geblieben. Zum Kaufpreis machten Transgourmet und Oetker keine Angaben. FrischeParadies betreibt Märkte und liefert Lebensmittel unter anderem an Gastronomen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von rund 180 Mio. € eingefahren. Transgourmet wolle die über 600 FrischeParadies-Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland und Österreich übernehmen, erklärte Oetker. In Österreich waren 2014 bei der in Wien ansässigen FrischeParadies GmbH & Co KG laut "Firmen Compass" rund 20 Mitarbeiter tätig. Laut Coop ist das Unternehmen deutschlandweit führender Anbieter von hochwertigen Lebensmitteln und Delikatessen im Zustell- und Cash+Carry-Handel. Es beliefert gehobene Restaurants, Hotels, Groß-und Delikatessenhändler sowie Caterer. Transgourmet ihrerseits ist das europaweit zweitgrößte Unternehmen im Belieferungs- und Abholgroßhandel. In der Schweiz gehört auch Prodega zur Gruppe mit Sitz in Basel. Mit der Übernahme stärke Transgourmet ihre Position im Gastrobereich und die Kompetenz im Premiumsegment. 2014 hatte Transgourmet 7,5 Mrd. € umgesetzt. (APA)
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