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Ostern ist nicht Weihnachten © Offerista Group Austria

Obligatorisch Wie auch immer das Osternest aussehen mag, für 43% der Befragten darf ein Schokohase nicht fehlen. Gekauft wird er bevorzugt im Supermarkt (67%) oder beim Diskonter (55%).

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Obligatorisch Wie auch immer das Osternest aussehen mag, für 43% der Befragten darf ein Schokohase nicht fehlen. Gekauft wird er bevorzugt im Supermarkt (67%) oder beim Diskonter (55%).

Redaktion 08.04.2022

Ostern ist nicht Weihnachten

Nur 56% der Österreicher und bloß 29% der Deutschen wollen heuer Geld für Ostergeschenke ausgeben.

WIEN. Die Zahl der Schenkwilligen rund um Ostern nimmt hierzulande ab – zumindest, wenn es nach einer im März abgehaltenen Offerista-Umfrage mit 1.266 Teilnehmern in Österreich geht. Konkret sei die Zahl der „Osterhasen” im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 56% zurückgegangen.

Im Vergleich zu Deutschland, wo im selben Zeitraum die gleiche Umfrage abgehalten wurde, sind das noch vergleichsweise viele. Die Zahl der schenkfreudigen „Osterhasen” beläuft sich dort mit 29% auf nicht einmal ein Drittel der Befragten – ein auch durch Inflation und Rohstoffkrise schwer erklärbarer Rückgang von 19% gegenüber dem Jahr 2021.

Wer wen beschenkt

In Österreich sind Frauen zu Ostern etwas schenkfreudiger als Männer: Während 54% der Frauen etwas verschenken möchten, geben dies im Vergleich dazu nur 39% der Männer an. Beschenkt werden in erster Linie Kinder (73%) und mit Respektabstand der Partner (40%), aber auch einige Eltern (28%) dürfen sich auf ein Osterpräsent freuen.

Was im Osternest landet

Unter den Geschenken gibt es einen klaren und wenig überraschenden Favoriten: 74% der Schenkwilligen werden Süßigkeiten wie Schokolade oder Pralinen verschenken. Die Reihenfolge der ersten vier Plätze hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert: Der zweite Platz geht an das Ei (58%), dann folgen Bücher und Spiele (30%) sowie Kleidung, Schuhe und Accessoires (27%). Davon abgesehen, werden noch Sportartikel, Selbstgekochtes und Gebackenes, Gutscheine, Haus- und Gartenartikel, elektronische Geräte, Selbstgebasteltes und Einrichtungsgegenstände verschenkt.

Auf die Frage, was „unbedingt” ins Osternest muss, sprechen sich 43% für den Schokohasen aus.

Wo der Hase herkommt

In Sachen Osterhasenkauf hat der stationäre Handel die Nase vorne: Zwei Drittel (67%) wollen ihre Hasen bei Supermärkten einkaufen; auf Platz zwei (55%) landen die Diskonter. Auch der E-Commerce wird immer beliebter: Die Zahl der Onlinekäufer ist gegenüber 2021 um neun Prozent auf 26% gestiegen.

„Damit der Handel auf seine Produkte entsprechend aufmerksam machen kann, bieten wir mit wogibtswas.at nicht nur ein digitales Flugblattportal samt App, sondern setzen als Offerista Group Austria auch verschiedene kanalübergreifende Kampagnen für den Einzelhandel um”, so Oliver Olschewski, Geschäftsführer der Offerista Group Austria. (red)

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