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Patrik Baboumian und Upfield engagieren sich für „A Better Plant-Based Future“
Redaktion 24.11.2020

Patrik Baboumian und Upfield engagieren sich für „A Better Plant-Based Future“

Er ist der stärkste Mann Deutschlands des Jahres 2011 und er hat eine Mission; Patrik Baboumian klärt über die Vorteile pflanzenbasierter Ernährung auf.

WIEN. Wie kaum ein anderer verkörpert Patrik die Kraft und die Gesundheit, die eine pflanzenbasierte Ernährung bewirken können. Weltweite Bekanntheit erlangte er nicht zuletzt durch die 2018er Netflix Dokumentation „The Game Changers“ zum Thema ideale Ernährung für sportliche Höchstleistung, die von Jackie Chan, Arnold Schwarzenegger und James Cameron produziert wurde. Doch der heute 41-Jährige ist einen steinigen Weg gegangen, um hierhin zu gelangen. Geboren im Iran, wuchs der Armenier nach einem Verkehrsunfall seines Vaters nur mit Frauen in einem Kriegsgebiet auf. Das hat ihn geprägt und seinen Wunsch geweckt, stark zu sein. 1986 kam er nach Deutschland und begann im Alter von 15 Jahren sich für den Kraftsport zu interessieren. Nach einigen Bodybuilding-Wettbewerben nahm er 2006 zum ersten Mal an den Strongman-Meisterschaften teil. Die Teilnehmer kommen aus den verschiedensten kraftfokussierten Sportarten und messen sich in Disziplinen wie dem Schieben von Fahrzeugen, Heben von Bierfässern und Tragen von beschwerten Stahlrahmen. 2011 holte sich Patrik den Titel als stärkster Mann Deutschlands.

Dabei würde er keiner Fliege etwas zuleide tun. Denn seit 2005 ist er Vegetarier, da ihm das Wohl der Tiere am Herzen liegt. „Um trotzdem genug Proteine zu mir zu nehmen, habe ich eine Zeitlang große Mengen an Milchprodukten gegessen“, berichtet er. „Doch dabei wurde mir klar, dass meine Ernährung noch immer Tierleid verursachte und vor allem der Umwelt schadete.“ Denn die Viehzucht für Fleisch und Milchprodukte ist einer der Hauptgründe für das Abholzen des Regenwaldes. Der daraus resultierende Verlust natürlicher Lebensräume bildet einen entscheidenden Aspekt des Klimawandels und des Artensterbens.

Seit 2011 lebt Patrik vegan und hat 2015 gemeinsam mit seiner Frau Katy ein Kochbuch für vegane Ernährung herausgebracht. Es ist ihm ein Anliegen, Upfield, den weltweit führenden Hersteller von Aufstrichen auf pflanzlicher Basis, bei seiner neuen Kampagne zu unterstützen. „Stärke allein ist nutzlos“, sagt Patrik. „Du musst sie mit einem bestimmten Zweck kombinieren.“ Patrik und Upfield verfolgen das gleiche Ziel. Sie setzen sich aktiv für eine pflanzenbasierte, klimafreundliche Ernährung ein, die Mensch und Planet gut tut. Im Juni hat das Unternehmen die globale Online-Plattform „A Better Plant-based Future“ ins Leben gerufen, die Lust auf eine pflanzenbasierte Ernährung machen will. Denn eine Ernährungsumstellung ist gar nicht so schwer und kann schon mit kleinen Schritten beginnen – zum Beispiel dem Wechsel von Butter zu Pflanzenmargarine. Das fördert nicht nur die Gesundheit und reduziert den eigenen CO2-Fußabdruck, sondern ist vor allem eins: richtig lecker.

Das beweist auch Patrik mit seinem eigens für die Kampagne ausgewählten Rezept. „Wenn es ums Essen geht, ist meine ganze Familie sehr von der persischen Küche geprägt. Aus der Zeit meiner Kindheit erinnere mich an jede Menge Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und eine Reihe von Fleischgerichten. Das Weglassen von Fleisch bei den Gerichten, mit denen ich aufgewachsen bin, hat den Mahlzeiten und ihrem Geschmack nicht geschadet; ich musste nur ein alternatives Protein finden, wie zum Beispiel Kichererbsen. Dieses Gericht erinnert mich an meine Mutter und meine persischen Vorfahren. Es ist all das, was ich an einer guten Mahlzeit liebe: köstlich, leicht zuzubereiten und voller Proteine.“

In einer Kurzdokumentation auf der Online-Plattform berichtet Patrik von seiner Geschichte, seiner Trainingsmotivation und von seiner Begeisterung für den veganen Lifestyle. Er will den Menschen zeigen, dass sie im Sport alles mit einer pflanzenbasierten Ernährung erreichen können. Denn ihm selbst haben seine veränderten Ernährungsgewohnheiten sehr gut getan. Er kann die pflanzlichen Proteine sogar deutlich besser verwerten als tierische und fühlt sich rundum fit. Nicht umsonst wurde er zum stärksten Mann Deutschlands mit einem großen Herzen für die schwächsten Geschöpfe.
Patrik gibt den Auftakt zur neuen Kampagne für „A Better Plant-Based Future“. Weitere vegane Rezepte aus der ganzen Welt werden in den kommenden Wochen folgen auf https://www.abetterplantbasedfuture.com/de.

Wer auch auf den Geschmack kommen möchte, findet hier das Rezept für eines von Patriks Lieblingsgerichten:

Kichererbsen-Tandoori mit Reis (Rezept für 4 Portionen)

Zutaten
900 g Basmati-Reis
Eine Prise Salz
50 g Rama 100% pflanzliche Margarine
4 Dosen Kichererbsen; abgetropft; ca. 900 g
1 Dose Kokosnussmilch; ca. 400 ml
1 Dose gewürfelte Tomaten; ca. 400 g
5 Esslöffel Tomatenmark
6 Esslöffel Tandoori-Gewürz (vegan)
3 Teelöffel Currypulver
2 Teelöffel Chilipulver
10 ml Gemüsebrühe (vegan)
Anleitung (Dauer ca. 1 h 40 min)

1. Den Basmatireis abspülen.
2. Gib den Reis in einen Reiskocher oder einen großen Topf und fülle ihn mit etwa 800 ml oder 3,5 Tassen Wasser.
3. Unabhängig davon, ob Du einen Reiskocher oder Topf verwendest: Stelle den Herd auf mittlere Hitze und bringe den Reis zum Kochen.
4. Sobald das Wasser kocht oder heiß ist, das Salz einrühren und die Rama gleichmässig im Reis vermischen.
5. Reduziere die Hitze auf eine niedrige Stufe, decke den Reis mit einem Deckel ab (sofern Du einen Topf verwendest) und lasse den Reis langsam kochen, bis er gar oder das gesamte Wasser verdampft ist (ca. 1 Stunde).
6. Während der Reis kocht, die Kichererbsen reinigen und gründlich mit Wasser abspülen, dann abseihen.
7. Alle Zutaten in einen großen Topf mit Antihaftbeschichtung geben.
8. Koche alle hinzugefügten Zutaten bei starker Hitze, bis die Flüssigkeiten größtenteils verdampft sind. Und vergiss nicht, alles gelegentlich umzurühren!
9. Decke den Topf mit einem Deckel ab, reduziere die Hitze ein wenig und lassen ihn weitere 30-40 Minuten kochen, bis alle Flüssigkeiten verdampft sind, wobei Du gelegentlich umrühren musst. (Anmerkung: Der Kichererbsen-Tandoori sollte eine satte orange Farbe haben, dann ist es gut gewürzt).
10. Serviere das Kichererbsen-Tandoori mit dem Reis und genieß es.

Über Upfield

Als globales Unternehmen auf pflanzlicher Basis ist Upfield mit mehr als 100 Marken die Nummer 1 unter den Herstellern von Brotaufstrichen und Käse auf pflanzlicher Basis, darunter die Kultmarken Flora, Rama, Blue Band, Proactiv, Becel, I Can't Believe It's Not Butter, Country Crock und Violife. (red)

 

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