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Peek & Cloppenburg ab Herbst 2020 im Sillpark in Innsbruck © Marcus Kaiser
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Redaktion 14.01.2020

Peek & Cloppenburg ab Herbst 2020 im Sillpark in Innsbruck

Deutsche Bekleidungskette hatte zuvor Standort im KaufhausTyrol geschlossen.

INNSBRUCK. Nachdem die deutsche Bekleidungskette Peek & Cloppenburg (P&C) mit Jahresende ihren Standort im Kaufhaus Tyrol in Innsbruck geschlossen hatte, soll nun voraussichtlich ab Herbst 2020 im Sillpark eine neue Filiale eröffnet werden. Im Kaufhaus Tyrol war der Mietvertrag ausgelaufen und bei Neuverhandlungen konnte keine Einigung erzielt werden. 97 Mitarbeiter waren von der Schließung betroffen.

Bereits damals hatte das Bekleidungsunternehmen betont, dass man auf der Suche nach einer neuen Immobilie sei, da man auch weiterhin in Innsbruck vertreten sein wolle. Anfang des Jahres seien nun die Verhandlungen über den Mietvertrag im Sillpark erfolgreich abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen soll die Filiale mit einer Verkaufsfläche von rund 4.000 Quadratmetern voraussichtlich im Herbst 2020 eröffnet werden.

Im Kaufhaus Tyrol wurde indes die Grazer Kaufhauskette Kastner & Öhler (K&Ö) als Nachmieter gefunden. Laut der Signa Holding, der das Kaufhaus gehört, wurde den betroffenen Mitarbeitern angeboten, über eine Beschäftigung bei K&Ö Gespräche zu führen. Auch bei Peek & Cloppenburg eruiere man derzeit, inwiefern man ehemalige Mitarbeiter vielleicht wieder zurückholen könne, hieß es gegenüber der APA.

Im Sillpark wird P&C auf die bisherige Fläche von C&A ziehen. Die Verträge mit C&A seien beiderseits einvernehmlich aufgelöst worden, hieß es seitens des Sillparks. Von der C&A-Schließung sind laut Markus Siedl, Sillpark Center-Manager, rund 30 Mitarbeiter betroffen. Diese sollen großteils in anderen C&A-Standorten in Innsbruck unterkommen.

Peek & Cloppenburg betreibt derzeit neben der geplanten Filiale in Innsbruck zwölf weitere Verkaufshäuser in Österreich. Die Bekleidungskette beschäftigt in Österreich rund 2.000 Mitarbeiter. (red)

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