RETAIL
Peek & Cloppenburg setzt weiter auf Expansion © Peek & Cloppenburg
© Peek & Cloppenburg

Redaktion 27.06.2022

Peek & Cloppenburg setzt weiter auf Expansion

2022 zwölf Neu- und Umbaueröffnungen im deutschen und internationalen Raum.

DÜSSELDORF / WIEN. Peek & Cloppenburg bleibt auf Wachstumskurs: In diesem Jahr 2022 stehen insgesamt sieben neue Häuser in Deutschland und Europa auf der Expansionsliste der Unternehmensgruppe mit Sitz in Düsseldorf und Wien. Fünf weitere Standorte begeistern nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten auf modernisierten Flächen.

Omnichannel-Strategie im Fokus
P&C arbeitet damit weiter auf das erklärte Ziel hin, bis 2026 führender Multibrand-Omnichannel-Händler in
Europa für Mode zu werden. Dabei steht der Omnichannel-Gedanke im Fokus: Die Verwirklichung eines
Einkaufserlebnisses, das die Vorteile des online und stationären Einzelhandels nahtlos vereint. P&C investiert daher sowohl in die Online-Shops als auch in den stationären Handel, um die Stärken aller Verkaufskanäle optimal zu nutzen und gezielt miteinander zu verknüpfen. So wird ein flexibles Einkaufserlebnis möglich, bei dem Kundinnen und Kunden jederzeit frei zwischen allen Optionen wählen und sie nach Bedarf kombinieren können. Durch die technische Weiterentwicklung bestehender Online-Shops und die Erschließung neuer E-Commerce Zielmärkte wird auch das Wachstum des P&C Online-Business signifikant vorangetrieben. „In der Konzeption all unserer Maßnahmen steht der Omnichannel-Gedanke im Mittelpunkt. Wir denken und agieren nahtlos und kanalübergreifend. Das Einkaufserlebnis soll sich zukünftig für unsere Kundinnen und Kunden online und stationär nicht unterscheiden, vielmehr soll es optimal und ohne jegliche Hürden verknüpft werden. Ziel ist es, unseren Kundinnen und Kunden über alle Touchpoints einheitliche Leistungen, Services und Kommunikation zu bieten“, so Edgar Hert, geschäftsführendes Mitglied der Unternehmensleitung bei dem Familienunternehmen.

Sieben Neueröffnungen und fünf Umbauten in 2022
Neue Standorte im stationären Handel entstehen sowohl bei Peek & Cloppenburg als auch bei der Tochtergesellschaft Anson’s und der neu in das Portfolio der Unternehmensgruppe aufgenommenen Marke Magasin du Nord. In Gießen kehrte P&C Ende März mit neuem Konzept an einen früheren Standort zurück und bietet in der Stadt in Mittelhessen erstmals auch Herrenmode an. Eine Woche später eröffnete in Kassel der erste deutsche Ableger der Marke Magasin du Nord überhaupt: Die 1868 gegründete Kaufhauskette ist bisher vor allem in Dänemark erfolgreich. Jetzt kommt das Konzept zunächst mit Fokus auf Damen- und Herrenbekleidung auch nach Deutschland und schließt somit an die Expertise der P&C Unternehmensgruppe an. Im Herbst zieht Peek & Cloppenburg dann als größter Modeanbieter in die neu gebaute Dreiländergalerie im baden-württembergischen Weil am Rhein ein. Die Lage im Dreiländereck ist eine große Chance nicht nur neue Kundinnen und Kunden in Deutschland und der Schweiz, sondern erstmals auch in Frankreich für Peek & Cloppenburg zu begeistern. Auch international wächst das Unternehmen kräftig, mit neuen P&C-Verkaufshäusern in Prag, Brüssel und dem niederländischen Almere. 2021 begonnen, setzt auch die Marke Anson’s die Expansion in den internationalen Märkten fort. Nachdem der Herrenausstatter mit Fokus auf den modischen Mann im vergangenen Jahr in Tschechien, Kroatien und Rumänien vorgestellt wurde, folgt in diesem Jahr ein zweiter Store in Prag.

Dass P&C weiter auf Expansionskurs bleiben kann, verdankt das Unternehmen auch den richtungsweisenden
Entscheidungen der vergangenen Jahre, so Stephan Fanderl: „Als international führendes Modeunternehmen mit mehr als 120-jähriger Tradition denkt P&C seit jeher langfristig und wirtschaftlich nachhaltig. Dabei arbeiten wir grundsätzlich nah am Kunden und an den Trends, die sie bewegen. Mit unserem Omnichannel-Prinzip haben wir deshalb frühzeitig ein Konzept geschaffen, das auch für die Zeit Pressemitteilung nach Corona großes Potenzial hat. So haben wir es nicht nur geschafft, dass wir in der Pandemie alle unsere
Verkaufshäuser erhalten konnten, sondern unsere Wachstumsstrategie auch konsequent weiter fortführen.
Wir nutzen neue Absatzchancen, entwickeln innovative Formate und realisieren neue Ideen, damit wir in Europa so viele Kundinnen und Kunden wie möglich erreichen und P&C seine Position am Markt als eine Top-Marke weiter ausbaut.“

Den zwölf bereits fest geplanten Neu- und Umbaueröffnungen könnten 2022 noch weitere folgen: Da die Coronapandemie besonders im Handel Bewegung in den Immobilienmarkt gebracht hat, führt Peek & Cloppenburg Gespräche für weitere Verkaufsflächen in aussichtsreichen Lagen.

Premiere für neue Konzepte und Märkte
Darüber hinaus dürfen sich alle Kaffeeliebhaber über ein neues Café-Konzept in ausgewählten Verkaufshäusern freuen. In dem Weltstadthaus Dortmund erfüllt der Kaffeeduft bereits seit April dieses Jahres die Verkaufsfläche, und auch in der Mariahilfer Straße in Wien zieht noch in diesem Jahr das neue Café mit dem Namen Ivys Coffee ein. In dem modernen Ambiente lässt sich die Shoppingpause stilvoll mit Kaffee und kleinen Köstlichkeiten genießen. Auch für weitere Standorte ist das neue Konzept bereits geplant.

Und auch erste Neueröffnungen für 2023 sind bereits in Planung. Besondere Highlights: Der Sustainability-
Store des Unternehmens, der derzeit im Berliner Highstreet Quartier am Potsdamer Platz entsteht. Als erster
reiner Nachhaltigkeits-Store des Unternehmens werden hier auf drei Etagen und 3.500 m2 Nachhaltigkeits-Lösungen erprobt, die Schritt für Schritt auch an anderen P&C-Standorten Einzug erhalten könnten. Der Store soll nicht nur nachhaltiger produzierte Artikel führen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit durch unterschiedliche Eventformate auch eine Plattform geben. Neben diesem Pilotprojekt freut sich die
Unternehmensgruppe auch auf einen Schritt in einen gänzlich neuen Markt – Italien. Erstmals wächst Peek & Cloppenburg damit auch im Süden Europas.

Optimierung bestehender Flächen
„Der weitsichtige Blick der Düsseldorfer Unternehmensgruppe gilt aber nicht nur neuen Verkaufsflächen, auch bestehende Verkaufshäuser und Konzepte werden regelmäßig hinterfragt, um den Anforderungen und Wünschen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Bereits vor Corona hat Peek & Cloppenburg daher begonnen, an mehreren Standorten eine Neuaufteilung des Sortiments zu konzipieren: Auf weniger Fläche wird dem Kundenwunsch nach besserer Orientierung und optimal kuratiertem Angebot Rechnung getragen –
bei gleicher Produktvielfalt. Bereits erfolgreich umgesetzte Umbaueröffnungen wie in Mannheim oder auf der
Mariahilfer Straße in Wien zeigen, dass die Kundinnen und Kunden diese Optimierungen annehmen“, so Uwe Fehr, Mitglied der Unternehmensleitung und verantwortlich für den Einkauf Herren. Die Flächenproduktivität entwickelt sich positiv. Zudem wird beliebten Segmenten wie Sportswear, Wäsche und Schuhen insgesamt mehr Fläche eingeräumt. Anderweitig freie Flächen können darüber hinaus für neue
Ideen genutzt werden. Denn die Innenstädte befinden sich im Wandel: Wo noch vor einigen Jahren der Einzelhandel dominierte, entwickeln sich die Innenstädte heute zu einem Ort des Arbeitens, Wohnens, Begegnens und Erlebens. Ein vielfältiges Angebot aus diesen Lebensbereichen ist daher gefragter denn je.

Auch P&C setzt auf die hybride Nutzungen seiner architektonisch herausragenden Bauten. Getreu diesem neuen Ansatz begrüßen die P&C-Verkaufshäuser in Wien, Danzig, Split, Zürich und Warschau ihre Kundinnen und Kunden nach umfangreichen Umbauarbeiten in diesem Jahr in neuem Gewand. Alle Standorte warten mit neuem, zukunftsweisendem Konzept und Ambiente sowie einer innovativer Flächennutzung auf. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL