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Petition für die Vielfalt © Arche Noah/Rupert Pessl

Bernd Kajtna (l.) und Dagmar Urban (r.) von Arche Noah mit Franz Koll und Elisabeth Schipflinger von bellaflora.

© Arche Noah/Rupert Pessl

Bernd Kajtna (l.) und Dagmar Urban (r.) von Arche Noah mit Franz Koll und Elisabeth Schipflinger von bellaflora.

Redaktion 11.09.2020

Petition für die Vielfalt

bellaflora und Arche Noah feiern ihre zehnjährige Kooperation für Kulturpflanzenvielfalt mit einer neuen Petition.

LEONDING / SCHILTERN. Seit 2010 widmen sich bellaflora und der gemeinnützige Verein Arche Noah zusammen dem Erhalt seltener Kulturpflanzen. Zum runden Jubiläum stattete bellaflora dem Arche Noah-Garten und -Samenarchiv in Schiltern bei Langenlois einen Besuch ab.

Neben einem Rückblick auf die Arbeit der letzten Jahre stand dabei auch die neue Petition „Vielfalt säen, Gesundheit ernten” im Fokus. Mit dieser fordern die Partner die Bundesregierung zur Erhaltung der Sortenvielfalt in Österreich auf.

Rettungspaket

Um auch in Zukunft vom heimischen Superfood zu profitieren, wurde die Petition für ein „Vielfalt-Rettungspaket” ins Leben gerufen, das für mehr Saatgutvielfalt, mehr Bio und die Sicherung der Kulturpflanzenvielfalt sorgen soll. Laut UNO-Welternährungsorganisation FAO sind global bereits 75% der landwirtschaftlichen Vielfalt verloren gegangen; auch in Österreich verschlechtert sich demnach der Zustand drastisch.

„Als größtes österreichisches Gartencenter hat sich bellaflora seit den Anfängen des Unternehmens für Vielfalt und nachhaltiges Garteln eingesetzt und verfolgt diesen grünen Weg konsequent weiter. Dazu trägt unsere langjährige Kooperation mit Arche Noah entscheidend bei. Unsere Kunden freuen sich über die Vielfalt und die außergewöhnlichen Sortenraritäten der Arche Noah”, betont Franz Koll, Geschäftsführer von bellaflora.
„Uns beeindruckt die Konsequenz, mit der bellaflora den Umstieg zur ökologischen Nr. 1 in der Gartenwelt vorantreibt. Dank bellaflora fanden in den letzten zehn Jahren über eine Million Arche Noah Bio-Jungpflanzen ein geschätztes Plätzchen in heimischen Beeten und Balkontöpfen”, ergänzt Arche Noah-Geschäftsführer Bernd Kajtna.

Raritätensortiment

Um seltene Obst- und Gemüsesorten zu erhalten, arbeiten bellaflora, Österreichs größtes Gartencenter, und Arche Noah seit zehn Jahren eng zusammen.

Gemeinsam stellen die Kooperationspartner jedes Jahr ein Raritätensortiment zusammen. Von Paradeiser, über Chili, Paprika und Gurken bis hin zu Spinat finden Kunden bei bellaflora mittlerweile über 50 Arche Noah-Raritätensorten. (red)

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