WIEN. Die Initiative „Pfandfinder – Spenden statt Kübeln“ zeigt, wie niedrigschwellige Beiträge im Alltag soziale Projekte unterstützen können. Geschäftsführer Tobias Frank erklärt: „Mit den Pfandfindern wollten wir Bewusstsein schaffen – für Nachhaltigkeit, Verantwortung und Miteinander. Dass wir unser Ziel erreicht haben, verdanken wir nicht nur all jenen, die ihr Pfand gespendet haben, sondern auch unseren Partnerinnen und Partnern sowie den Teams, die mit viel Herzblut und Einsatz dabei waren.“ Besonders viele Gebinde wurden heuer beim Festival Nova Rock und beim Wien Energie Business Run gesammelt.
Die symbolische Übergabe des Betrags fand auf dem Gelände der Ottakringer Brauerei statt, gemeinsam mit Alexandra Gruber, Geschäftsführerin von Die Tafel Österreich, Julia Szewald aus dem Fundraising sowie Vertreterinnen und Vertretern der Brauerei. Gruber betont die Bedeutung der Aktion für ihre Organisation: „Das Pfandfinder-Projekt von Ottakringer ist für uns ein Best-Practice-Beispiel für ,doppelte‘ Kreislaufwirtschaft – denn jede gesammelte Pfandflasche tut doppelt Gutes: Sie trägt dazu bei, dass wir noch mehr armutsbetroffene Menschen kostenfrei mit Lebensmitteln, die wir als Tafel Österreich seit über 26 Jahren vor der Entsorgung retten, versorgen können. Der Bedarf steigt weiter. Mit jedem durch Pfand gespendeten Euro ermöglichen wir auf diesem Weg gemeinsam fünf Mahlzeiten für Menschen in Not.“
Ottakringer sieht die Pfandfinder-Initiative als langfristiges Engagement. Die Maßnahmen sollen auch 2026 fortgeführt werden, unabhängig davon, wie viele Gebinde gesammelt werden. Das Unternehmen will damit Nachhaltigkeit und soziale Unterstützung weiterhin verbinden.
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