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Rebel Meat ist Gewinner des ersten FAB-Accelerator © Metro Öst.
© Metro Öst.

Redaktion 18.06.2019

Rebel Meat ist Gewinner des ersten FAB-Accelerator

WIEN.  In der Modul University am Wiener Kahlenberg ist der Sieger des ersten FAB Accelerator von Metro, Herd und der Modul University gekürt worden: Das Open-Air-Pitching-Event am 13. Juni konnte Rebel Meat für sich entscheiden. Rebel Meat ist ein Start-Up für Hybrid Meat und hat die Jury aufgrund seines Produkts überzeugt. Eine inspirierende Keynote von Anna Abermann, Mitbegründerin von Pona organic juices aus Wien, Musik und viel Networking mit Branchenprofis, Investoren, Studenten und Wissenschaftlern rundeten den Abend ab.

"Sie haben die Idee, wir helfen Ihnen zu wachsen"
Der FAB Accelerator für innovative Start-Ups aus dem Food & Beverage-Bereich wurde im November 2018 gestartet. Die wesentliche Aufgabe des neun Monate dauernden Programms besteht darin, innovative Start-Ups bei der Entwicklung ihrer Konzepte und Produkte zu unterstützen und sie auf ihrem Weg zu Marktreife zu begleiten.
Diese fünf am FAB Accelerator teilnehmenden Start-Ups konnten nun am DEMO Day um den Sieg – eine einjährige Listung in allen 12 Metro Großmärkten – pitchen.

• Unverschwendet. Gutes aus gerettetem Obst und Gemüse
https://www.unverschwendet.at/

• Insection – Six Bug. Der Low-Carb Insektenriegel
https://insection.eu/

• Alpengummi – Kaumasse wird aus heimischem Föhrenharz und Bienenwachs
https://www.alpengummi.at/

• Rebel Meat – Burgerpatties enthalten 55% weniger Cholesterin https://www.rebelmeat.com/

• Frischemanufaktur – bis zu einer Woche haltbarer Obstsalathttps://diefrischemanufaktur.de/

Kombinierter Accelerator aus wissenschaftlicher Forschung & praxisorientierter Anwendung
Der FAB Accelerator ist so konzipiert, dass wissenschaftliche Forschung und wirtschaftliches Praxis-Know How Hand-in-Hand gehen; d.h. innerhalb von neun Monaten wurden die verschiedensten für Jungunternehmer notwendigen Geschäftsfelder abgedeckt, die von den wirtschaftlichen Grundlagen bis zur praktischer Umsetzung, dem Erlernen von Vertriebs-Know-how bis zur Testlistung des Produkts in einem Metro Großmarkt reichten. Gleichzeitig fungierten Vertreter von Metro, Herd und der Modul University Vienna als Mentoren und halfen dabei, Beziehungen zu Schlüsselfiguren im Großhandel, Logistik, Produktion und Universitäten aufzubauen.

Voraussetzung für die Teilnahme am FAB-Accelerator war, dass die Start-Ups ihr Kerngeschäft in den Bereichen innovative Food & Beverage-Konzepte und/oder -Produkte haben. Sie sollten bereits über ein eigenständiges und innovatives Produkt oder Konzept verfügen.

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza: „Der FAB Accelerator ist ein innovatives Projekt, in dem erstmals ein großes Corporate (Metro), ein Start-Up (Herd) und eine Universität gemeinsame Sache machen, Expertisen bündeln und somit ein fruchtbares Umfeld für Innovationen im Food & Beverage Bereich hervorbringen. Wir verstehen uns als Coaches und Mentoren in den verschiedensten für ein Unternehmen wichtigen Bereichen, wollen ihnen mit diesem Programm einen gelungenen Start ins Wirtschaftsleben ermöglichen und sie dabei unterstützen, ihre mit Leidenschaft hergestellten Produkte an die Kunden von morgen zu bringen."

Marko Ertl, Co-Founder von Herd: „Unser Ziel ist es, die Helden der Küche zu feiern und zu fördern. Durch den FAB Accelerator kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher, da viele Neugründer Produzenten mit einer großen Leidenschaft für ihr Produkt sind, aber oft wenig Know How im Bereich Vermarktung und Markteinstieg haben. Durch die Kooperation mit Metro und der Modul University schließen wir diese Lücke.“

Nikolaus Munaretto, Curator MU Startup Hub: „Wir verstehen uns als Ökosystem und Spielwiese für innovative Konzepte rund um die Themen Food & Beverage sowie Tourismus. Die Idee zu FAB wurde aus den vielen persönlichen Erfahrungen mit jungen Gründerinnen und Gründern geboren, die wir im Laufe unserer Tätigkeiten des MU Startup Hub‘s begleiten durften. Es gibt unglaublich viele innovative Konzepte und Ansätze in Österreich, allerdings scheitern viele schon in den Anfängen an den Business Fundamentals. Mit Metro & Herd haben wir es geschafft, die Eintrittsschwelle für innovative Food & Beverage Startups zu senken und können gleichzeitig die etlichen Synergien zwischen Praxis und Forschung fördern.“ (red)

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