RETAIL
Rekordjahr für Kastner Gruppe © Kastner

Gut gelauntKastner-Führungsriege: Horst Moser, Stefan Kastner, Christof Kastner, Andreas Blauen­steiner, Rainer Neuwirth Herwig Gruber (v.l.).

© Kastner

Gut gelauntKastner-Führungsriege: Horst Moser, Stefan Kastner, Christof Kastner, Andreas Blauen­steiner, Rainer Neuwirth Herwig Gruber (v.l.).

Redaktion 31.01.2020

Rekordjahr für Kastner Gruppe

Wachstum in schwierigen Zeiten: Die Kastner Gruppe konnte 2019 den Erlös auf 248 Mio. Euro steigern.

ZWETTL. Die Kastner Gruppe konnte 2019 ihren Umsatz auf 248 Mio. € steigern – was einem Wachstum von mehr als zehn Prozent entspricht. Gewichtig in die Waagschale fiel hier die Übernahme von Geko am Wiener Großgrünmarkt – womit das Waldviertler Familienunternehmen die Zahl der Abholmärkte in Wien auf zwei verdoppelte.

Nah&Frisch-Vorzeigeprojekte

Auch die Position als Nahversorger im ländlichen Bereich konnte im Vorjahr gestärkt werden: Sechs neue Nah&Frisch-Standorte wurden eröffnet, 16 weitere an neue, selbstständige Kaufleute übergeben. Herausragend dabei sind die Nah&Frisch-Vorzeigeprojekte in Rastenfeld und Sigmundsherberg.

Auch der zunehmenden Bedeutung von Regionalität und Bio wird Rechnung getragen: Mit „Ich bin Bio” gibt es eine „Shop in Shop"-Lösung, die laut Kastner „konkurrenzlos ist". Mit „Nah is guat" hat die Nah&Frisch-Familie überdies eine österreichweite Initiative gestartet, die Nachhaltigkeit und Nähe bewusstmachen, fördern und sicherstellen soll.
Wie Nahversorgung auch in kleinem Rahmen funktionieren kann, zeigt das Beispiel des Nah&Frisch punkt in Gänserndorf, wo auf nur 115 m² ein wohlkomponiertes Basissortiment einen schnellen und unkomplizierten Einkauf möglich macht.

Gastroschiene im Aufwind

Während es der Großhandel inkl. Nah&Frisch auf ein Umsatzplus von 6,61% auf 93,35 Mio. € bringt, fällt das Wachstum in der Gastronomieschiene deutlicher aus. Ein Umsatzplus von über 14% ist vielen Faktoren geschuldet, etwa: das neue Abholmarkt-Konzept. An fünf Standorten wurde es bereits umgesetzt – so investierte Kastner beispielsweise in die Modernisierung des Standorts Amstetten rd. 2,5 Mio. €.

Weiters wurde allein an den Standorten Zwettl und Jennersdorf mehr als 3,2 Mio. € in den Ausbau der Expedit- und Frischdienstbereiche investiert. „Ein wichtiger Beitrag für die regionale Wertschöpfung, im Waldviertel genauso wie im Südburgenland", ist man überzeugt.

Bezahlen mit Apple Pay

Auch dass das Waldviertel digital am Puls der Zeit ist, führt Kastner gern vor: In den Kastner Nah&Frisch-Geschäften und den Abholmärkten können Kunden bereits mit Apple Pay bezahlen. Bei Nah&Frisch kommt überdies die neue Hermes-Kassa zum Einsatz. Sie macht es möglich, dass Kunden mit Bankomatkarte auch Bargeld abheben können.

Zudem launchte die Kastner Gruppe den WebShop 2.0, die Kastner Scan App sowie den Bestellassistenten, der auf Basis von Künstlicher Intelligenz Kunden individuelle Kaufempfehlungen anzeigt. Die Conclusio laut Presseaussendung: „Die Zukunft ist bei Kastner schon da." (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL