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Rewe Group Österreich lässt das Jahr Revue passieren © panthermedia.net_xxxPATRIK
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Redaktion 12.01.2021

Rewe Group Österreich lässt das Jahr Revue passieren

Von Klopapier und Germ, über Online-Shopping bis zu exotischen Lebensmitteln aus Österreich.

WIEN. "Ein spannendes Jahr voller Herausforderungen und umfassender Veränderungen liegt hinter uns", bilanziert die österreichische Rewe Group. Als systemrelevantes Unternehmen sei man sich seiner Verantwortung bewusst und halte die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs sicher aufrecht – möglich mache das "allen voran das große Engagement der Mitarbeiter in den Filialen, in den Lagern und in der Logistik. (...) Wir möchten das neue Jahr nutzen, um besondere Highlights und wichtige Projekte des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen, und richten unseren Blick auf zukünftige Aufgaben, um unseren Kundinnen und Kunden als verlässlicher Nahversorger im täglichen Leben zur Seite zu stehen", heißt es in der Aussendung des Unternehmens.

Klopapier, Germ und Hygieneprodukte gefragt wie nie
Besonders der erste Lockdown im Frühjahr 2020 sei eine absolute Ausnahmesituation gewesen; viele Menschen deckten sich in großen Mengen mit Gütern des täglichen Bedarfs sowie haltbaren Produkten ein. Psychologen erklären sich dieses Verhalten mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis, das etwa durch das Horten von Klopapier gestillt werden könne: "Die verkauften Klopapierrollen aneinandergereiht ergeben eine Distanz von über 10.000 Kilometer, das entspricht etwa der Strecke von Wien bis nach Los Angeles." Im vergangenen Jahr entdeckten viele Menschen ihre Liebe zum Kochen und Backen zu Hause, besonders Germ wurde besonders stark nachgefragt und war daher zeitweise in den Regalen Mangelware: Österreicherinnen und Österreicher haben im vergangenen halben Jahr so viel Germ gekauft, dass es für fast 4 Mio. Striezel reicht.

Sorgfältiges Händewaschen gilt als wichtige Maßnahme, um dem Virus Einhalt zu gebieten – dass diesem Ratschlag viele folgten, konnte man, so die Rewe Group, ebenfalls an den Verkaufsmengen von Handseifen, Desinfektionsmitteln und Hygieneprodukten sowie Putzmitteln ablesen. Mit der Menge an Seife, die in rund fünf Monaten verkauft wurde, komme eine Stadt wie Graz ein ganzes Jahr aus. Auch Lebensmittel zur Immunabwehr waren gefragter denn je – so greifen Kundinnen und Kunden zu fast einem Viertel mehr Zitrusfrüchten im Vergleich zum Vorjahr.

Billa Online Shop weitet Kapazitäten aus
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet der Billa Online Shop seit dem ersten Lockdown eine stark steigende Nachfrage von rund 80% und die Nachfrage hält weiterhin an. Um der Nachfrage gerecht zu werden, wurden die Kapazitäten in kürzester Zeit deutlich erhöht und die Lieferzeitfenster entscheidend ausgeweitet. Österreichweit gibt es aktuell über 400 Click & Collect-Filialen und diese werden weiterhin ausgeweitet.

Lebensmittelspenden im Wert von rund 20 Millionen Euro
Besonders in einem Ausnahmejahr wie 2020 durfte das soziale Engagement nicht zu kurz kommen. Die Rewe Group Österreich nehme ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst und treibt Spendenprojekte wie „Aufrunden, bitte“, den Penny Familienfond, Lebensmittelspenden an soziale Einrichtungen oder Umweltschutzprojekte der gemeinnützigen Privatstiftung „Blühendes Österreich“ verstärkt voran.

Trotz genauer Kalkulationen und computergestützter Bestellsysteme werden nicht immer alle Lebensmittel rechtzeitig verkauft. Statt wertvolle Lebensmittel wegzuwerfen, werden diese an karitative Organisationen weitergegeben. Im vergangenen Jahr hat die Rewe Group Österreich Lebensmittel im Wert von rund 20 Mio. € an soziale Einrichtungen gespendet.

Penny Familienfonds hilft 3.750 Familien
Seit 2011 wurden durch Mittel aus dem Penny Familienfonds bereits mehr als 3.750 Familien und 7.400 Kinder unterstützt. Gemeinsam mit dem Österreichischen Roten Kreuz hat Penny Österreich diesen Fonds eingerichtet, um Menschen in Not etwa mit Zuschüssen zu wichtigen medizinischen Behandlungen, Schulmaterialien oder Heizkosten zu helfen.

Lokale und regionale Lebensmittel boomen
Schon jetzt findet sich bei Billa, Merkur, Penny und Adeg eine große Vielfalt an heimischen Lebensmitteln. Besonders deutlich wird diese Vielfalt im Frischebereich. Allein bei Billa finden jährlich rund 62.000 t heimisches Obst und Gemüse den Weg in die Regale. 100% Österreich finden Kunden bei Frischfleisch und -geflügel, frischen Eiern, Brot & Gebäck sowie Frischmilch. In Merkur-Märkten sind insgesamt 7.000 Produkte von 500 lokalen Lieferanten erhältlich. Rund 200 Produzenten aus 32 Regionen liefern 600 regionale Spezialitäten an Billa.

Exotische Lebensmittel direkt aus Österreich
Die Rewe Group Österreich fördert eine „neue“ Regionalität mit österreichischen Exoten wie Zitronen, Ingwer, Feigen, Wassermelonen, Reis, Süßkartoffeln, Bio-Erdnüssen, Physalis oder Gojibeeren. Diese Neuheiten werden auch im neuen Jahr gemeinsam mit innovativen österreichischen Landwirten ausgebaut, um den Kunden ein erweitertes regionales Angebot zu bieten.

Frischehelden und eigener Fleischhauer bei Penny
Persönlicher Service und der direkte Austausch mit den Kunden steht bei Penny im Fokus, daher erfüllen Penny- Fleischhauer in 216 Filialen österreichweit individuelle Wünsche und verarbeiten dabei ausschließlich Schweine-
und Rindfleisch aus Österreich. Die "Penny FrischeheldInnen" kontrollieren alle zwei Stunden den Warenbestand in den Regalen, schlichten Obst und Gemüse nach und sorgen für Sauberkeit. Österreichweit sind in allen Penny-Filialen über 900 "FrischeheldInnen" im Einsatz.

Die Rewe Group als krisensicherer Arbeitgeber
Gerade in diesen herausfordernden Zeiten böten die Rewe Group Österreich und ihre Handelsfirmen einen sicheren Arbeitsplatz und engagierten sich weiterhin verstärkt in der Lehrlingsausbildung. Das Unternehmen lebe von der Diversität und den unterschiedlichen Talenten seiner rund 45.000 Mitarbeiter. Auch Chancengleichheit für alle zu schaffen und damit auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt voranzutreiben, sei dem Konzern ein Anliegen. Billa und Merkur beschäftigen aktuell rund 500 Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen sowie über 230 integrative Lehrlinge.

Posting zu „Forest Cities“ sorgte für Lacher
Insbesondere in schwierigen Zeiten sei es wichtig, nicht den Humor zu verlieren. Das Billa-Facebook Posting zum Thema #forestcities setzte sich auf humoristische Art mit dem Trump-Sager auseinander und habe mit über 4.000 Interaktionen in kürzester Zeit für eine gelungene Ablenkung gesorgt. (red)

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