WIEN. Staud’s Wien ist im Rahmen des ÖkoBusiness Wien Programms zum sechsten Mal für sein Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet worden. Für das Unternehmen ist das Thema seit der Gründung 1971 Teil der strategischen Ausrichtung und wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt.
Seit 2019 beteiligt sich der Betrieb am ÖkoWIN-Programm der Stadt Wien und erhebt dabei systematisch ökologische Kennzahlen. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und die eigenen Maßnahmen laufend weiterzuentwickeln.
Breiter Ansatz von Rohstoff bis Reporting
Der Nachhaltigkeitsansatz reicht von der Auswahl der Rohstoffe bis zum fertigen Produkt. Ein Großteil der verarbeiteten Früchte und Gemüsesorten stammt aus Österreich, vielfach aus langjährigen Kooperationen mit regionalen Produzenten. Auch bei der Weiterverarbeitung setzt das Unternehmen auf regionale Komponenten: Gläser kommen etwa aus Pöchlarn, Etiketten aus Wien und Niederösterreich.
Parallel dazu arbeitet Staud’s an der Weiterentwicklung seiner Nachhaltigkeitsberichterstattung. Im Rahmen des „KMU Nachhaltigkeitskompasses“ entsteht aktuell ein Bericht nach dem VSME-Standard. Dabei werden unter anderem Klimarisiken entlang der Wertschöpfungskette analysiert, um die Steuerung der Nachhaltigkeitsziele stärker datenbasiert auszurichten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reduktion von Lebensmittelabfällen. Gemeinsam mit ÖkoBusiness Wien und Projektpartnern setzt das Unternehmen Maßnahmen zur Verringerung von Food Waste um, etwa durch die Weiterverwertung von Fruchtresten oder Ansätze zur Verlängerung der Haltbarkeit. (red)
