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Trotz Corona und Lockdowns: Decathlon zieht positive Bilanz © MW

Trotz Pandemie und Lockdown hat 2021 Decathlon ein Umsatzplus von 58 Prozent gebracht Architekturfotografie

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Trotz Pandemie und Lockdown hat 2021 Decathlon ein Umsatzplus von 58 Prozent gebracht Architekturfotografie

Redaktion 13.12.2021

Trotz Corona und Lockdowns: Decathlon zieht positive Bilanz

Trotz lockdownbedingter Einschränkungen verzeichnete das Unternehmen dennoch ein äußerst erfolgreiches Jahr.

WIEN. Ebenso wie 2020 war auch 2021 ein außergewöhnliches und herausforderndes Jahr – so auch für den Handel und damit für den Sporthändler Decathlon: Bereits 2020 konnte Decathlon die Umsätze im Vergleich zu 2019 steigern. Heuer erreichte man ein Plus von 58 Prozent.

Vor rund drei Jahren fasste der internationale Sportartikelhersteller und -händler Decathlon am österreichischen Markt Fuß und konnte sich seitdem in der hart umkämpften Branche erfolgreich durchsetzen: Nach der Ersteröffnung 2018 in Vösendorf folgten im vergangenen Jahr mit Wien Stadlau und Klagenfurt gleich zwei weitere Filialen. So bietet Decathlon mittlerweile auf insgesamt 9.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und dem Onlineshop über 70 verschiedene Sportarten, die österreichweit in diesem Jahr 720.000 Besucher im Store und zusätzlich 2,2 Millionen im Webshop anlockten.

Bewegtes Österreich: Mehr Umsatz mit Outdoor
Trotz Pandemie, drei Lockdowns mit 14 Wochen voller Schließung und Lieferengpässen hat 2021 dem Sportartikelhersteller und -händler ein großes Umsatzplus gebracht. Bereits im Juli erreichte man den Gesamtjahresumsatz des Vorjahres. In den Filialen ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 68 Prozent gestiegen. Das Onlinegeschäft, welches derzeit 37 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, hat sich besonders gut entwickelt und bescherte Decathlon sogar ein Plus von 43 Prozent. Insgesamt erzielte das Unternehmen 2021 einen Umsatz von mindestens 31 Millionen Euro. „Corona hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich das Sport- und Freizeitverhalten verändert haben. Österreich bewegt sich. Es wurden vielfältige Wege gefunden, sich fit zu halten und die Aktivitäten im Freien, aber auch in den eigenen vier Wänden, zu gestalten. Das konnten wir deutlich bei unserem Equipment bemerken. Alles in allem waren dieses Jahr Inline-Skates und Scooter gefolgt von Fitness-Gewichten am begehrtesten“, erzählt Decathlon Geschäftsführer Gábor Pósfai, „betrachtet man das Jahr zuvor war der Bereich Home Sport besonders stark. Heuer hat dieser etwas nachgelassen, da viele Sportbegeisterte bereits ihr eigenes Fitnessstudio eingerichtet hatten.“

Mit Optimismus in die Wintersaison und das nächste Jahr
„Sport so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen“ – so lautet das Motto von Decathlon. Unter diesem Aspekt möchte man im kommenden Jahr die Expansionspläne weiter vorantreiben. „Wenngleich wir 2021 eine gute Entwicklung verbuchen, konnten wir nicht alle Ziele erreichen. Bis Ende 2022 war geplant, in jedem Bundesland eine Filiale zu eröffnen – was durch Corona nicht möglich sein wird. Unsere Intentionen bleiben aber die gleichen, auch wenn uns die seit fast zwei Jahren andauernde Pandemie erschwert, konkrete Projekte wie die Expansion abzuschließen. Wir mussten hier etwas bremsen, aber das Ziel ist es immer noch – neben der sehr starken Online-Aktivität – in jedem Bundesland einen Flagship-Store zu haben. Im kommenden Jahr werden wir deshalb in jeden Fall eine Filiale in Graz eröffnen“, erklärt Gábor Pósfai. Zum Ausblick auf die Wintersaison und das nächste Jahr heißt es vom Geschäftsführer: „Auch wenn wir uns gerade wieder in einem Lockdown befinden, blicken wir positiv auf die bevorstehenden Monate. Der letzte Winter hat gezeigt, dass nicht nur Skifahren ein beliebter Wintersport ist, auch andere Disziplinen wie Winterwandern oder Langlaufen gewinnen an Beliebtheit und Potenzial.“

www.decathlon.at

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