Winzertreff in der Wiener Hofburg
© Eva Kelety
RETAIL Redaktion 30.04.2026

Winzertreff in der Wiener Hofburg

Von 16. bis 18. Mai geht die größte Leistungsschau des österreichischen Weins über die Bühne – die VieVinum.

WIEN. Die zweijährlich stattfindende VieVinum hat sich seit ihrer Premiere 1998 als wichtiger Branchentreff im deutschsprachigen Raum etabliert. Als größte Weinveranstaltung Österreichs bringt sie auch heuer wieder rund 550 Aussteller aus Österreich zusammen – sowohl Weingüter als auch Weinhandelshäuser mit nationalem und internationalem Sortiment. Ihre 14. Ausgabe findet heuer von 16. bis 18. Mai statt – in gewohnter Manier in der Wiener Hofburg. Gastland ist heuer Georgien.

Perlender Empfang
Jeweils von 9 bis 18 Uhr für das Fachpublikum und die Presse sowie von 13 bis 18 Uhr für das allgemeine Publikum zugelassen, erwartet die Gäste gleich im Foyer ein prickelnder Empfang, wo sich Sekt Austria mit einem breiten Spektrum seiner drei Kategorien präsentiert.

In unmittelbarer Nachbarschaft trifft man mit Schlumberger und Kattus auf die beiden großen Traditionshäuser des Schaumweingenres, ergänzt von einem Stand des Weinhauses Döllerer. Vom Foyer aus verzweigt sich die Messe in unterschiedliche Regionencluster, etwa ins Traisental, die Thermenregion, das Carnuntum oder das Kamptal.
Den größten Anteil stellen Winzer aus Niederösterreich, gefolgt von Betrieben aus dem Burgenland, der Steiermark und Wien. Auch die kleineren Weinbaugebiete Kärnten und Oberösterreich sind im Rahmen der Region Bergland vertreten. Räumlich verteilt sich das Angebot über die gesamte Hofburg: So sind etwa die steirischen Weingüter im Zeremoniensaal angesiedelt, während das Burgenland im Festsaal präsent ist und das Weinviertel die Seitengalerie prägt.

Neben Wein spielen auch Spirituosen und Bildung eine Rolle, etwa auf der Feststiege mit Destillaten sowie Institutionen wie der Weinakademie Österreich. Im Bereich Platzl bündeln sich mehrere Angebote: von Wachau und Wien über Demeter-Weingüter bis hin zu internationalen Blaufränkisch-Interpretationen aus Osteuropa. Gastland Georgien ist im Rittersaal vertreten, weitere internationale Produzenten aus Europa finden sich in angrenzenden Sälen. Parallel dazu setzt die „Zone Zero“ auf alkoholfreie Alternativen und Diskussionen.

Orchestrale Begleitmusik
Abgerundet wird das Programm – aufzufinden unter www.vievinum.at – durch etablierte Formate wie die Falstaff Lounge sowie Verkostungen und Präsentationen im Orchestergang, die sich an den drei Messetagen unterschiedlichen Themen widmen. In den drei Räumlichkeiten der „School of Wine“ (Burgraum, Künstlerzimmer und Schatzkammersaal) werden hochkarätig besetzte Masterclasses angeboten. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL