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WWF empfiehlt regionalen Bio-Fisch zu Weihnachten © Peter Angerer
© Peter Angerer

Redaktion 11.12.2019

WWF empfiehlt regionalen Bio-Fisch zu Weihnachten

Damit diese sicher aus verantwortungsvollem Fang stammen, arbeitet Spar seit 2011 mit dem WWF Österreich zusammen.

WIEN. Neben traditionellen Weihnachtsgerichten finden sich auch immer öfter Fisch-Spezialitäten am Festtagstisch. Die Umweltschutzorganisation rät, dass vorrangig Fisch aus heimischer Bio-Zucht oder aus schonendem und streng kontrolliertem Fang auf dem Teller landen soll. Der WWF überprüft jährlich das Spar-Fischsortiment: Aktuell stammen alle 100 Fischprodukte unter den Spar-Eigenmarken aus verantwortungsvollen und kontrollierten Quellen.

Zu Weihnachten wird für die ganze Familie aufgekocht
Während in vielen Familien am 24. Dezember regional typische Gerichte am Tisch zu finden sind, kommen an den darauffolgenden Feiertagen allerlei Spezialitäten auf die österreichischen Teller. Vor allem Lachs und Garnelen gehören für Viele zu einem richtigen Weihnachtsfestmahl. Doch gerade diese stehen immer wieder in der Kritik wegen hohem Futtermitteleinsatz, hoher Besatzdichten und Antibiotikaeinsatz bei der Zucht. „Insgesamt sind unsere Fischbestände in den Meeren viel zu stark befischt. Nur Fisch aus kontrollierter Fischerei, die Bestände schont, und Fisch aus verantwortungsvoller Zucht kann die Umweltauswirkungen reduzieren.

Eine wirklich nachhaltige Alternative sind daher Fische und Meeresfrüchte aus Bio-Zucht oder heimischer Zucht“, empfiehlt Axel Hein. Der WWF-Meeresschutz-Experte analysiert laufend das Spar-Fischsortiment auf dessen Nachhaltigkeit. Sein Fazit bei der diesjährigen Prüfung: Alle 100 Fischprodukte der Spar-Eigenmarken stammen aus verantwortungsvoller Zucht oder kontrolliertem Fang, ebenso wie 99 Prozent aller Fischprodukte, die Spar führt.

Nachhaltige Fisch-Empfehlungen für Weihnachten
Lachs ist der meistgekaufte Fisch zu Weihnachten. Bei Lachs aus Bio-Fischzuchten wie dem Spar Natur*pur Bio-Räucherlachs können Konsumenten sichergehen, dass klare Richtlinien für die Aufzucht, wie z.B. eine geregelte Besatzdichte oder Futter aus ökologisch zertifizierter Landwirtschaft, eingehalten wurden.

Frischer Karpfen hat seinen negativen Ruf als fettiger und „moosiger“ Fisch nicht verdient. Heimischer Karpfen, beispielsweise von den steirischen Karpfenzüchtern, benötigt für die Zucht im Gegensatz zu Raubfischen wie Forelle oder Saibling rein pflanzliches Futter, ist weniger fettig als Lachs und hat bei richtiger Zucht keinen moosigen Beigeschmack. Spar und InterSpar beziehen in ganz Österreich Fisch von regionalen, heimischen Fischzuchten.

Wer zu Weihnachten nicht auf Meeresfisch verzichten möchte, ist mit der Spar Premium Goldbrasse und dem Spar Premium Wolfsbarsch an der InterSpar-Frischfisch-Theke gut beraten. Die einfach zuzubereitenden Fische stammen aus einer Fischzucht in der Bucht von Piran. Frisches Meerwasser, permanente Bewegung, das richtige lokale Klima sowie der niedrigere Salzgehalt dieses Teiles der Piraner Bucht tragen zur ausgezeichneten Qualität sowie zu Festigkeit und Aroma des Fischfleisches bei. Besonders vor Weihnachten empfiehlt InterSpar die Vorbestellung von Frischfischen ganz einfach mittels Bestellschein an der Fischtheke.

Alle Spar-Fischprodukte sind verantwortungsvoll
Der WWF überprüft seit 2011 jährlich das gesamte Spar-Fischsortiment auf dessen Nachhaltigkeit. Das sehr erfreuliche Ergebnis 2019 war, dass alle 100 Fisch-Produkte der Spar-Eigenmarken verantwortungsvoll (gelb oder grün bewertet) gefangen oder gezüchtet wurden. Von allen 550 angebotenen Fischen und Meeresfrüchten in Frische, Tiefkühlung, Kühlung, Dose oder verarbeiteter Form inklusive Markenartikeln sind 99% aus verantwortungsvollen Quellen. „Dieses beste Ergebnis seit Einführung der Spar-Fisch-Einkaufspolitik 2011 bedarf laufender Anpassung an natürlich veränderte Fischbestände und einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Fischereien, WWF und Spar-Einkauf. Laufend kontrollieren wir dabei Fisch-Bestände weltweit, beurteilen Fanggebiete und -methoden und empfehlen Anpassungen im Sortiment für den verantwortungsvollen Fischhändler im österreichischen Lebensmittelhandel“, so Axel Hein.

Beitrag zu UN-Nachhaltigkeitsprogramm
Die Vereinten Nationen haben mit den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) im Jahr 2015 wesentliche Bereiche für eine nachhaltige weltweite Entwicklung definiert. Eines dieser Ziele betrifft das Leben unter Wasser und soll bis 2020 die Fischerei effektiv regulieren sowie Überfischung, illegale Fischerei und schädliche Fischereimethoden beenden. Die Selbstverpflichtung von Spar zu einem verantwortungsvollen Fischsortiment war bereits 2011 ein Beitrag zu diesen international anerkannten Zielen.

Weitere Infos zur Einkaufspolitik von Spar finden Sie unter www.Spar.at/nachhaltigkeit.

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