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„Zukunft neu denken“: Vöslauer präsentiert Nachhaltigkeitsbericht © Vöslauer
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Redaktion 07.08.2020

„Zukunft neu denken“: Vöslauer präsentiert Nachhaltigkeitsbericht

Mit dem aktuell vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht blickt die Vöslauer Mineralwasser GmbH auf die beiden vergangenen Jahre 2018 und 2019 zurück.

BAD VÖSLAU. „Und das tun wir mit Stolz, denn wir konnten viele großen Meilensteine teilweise schon viel früher als geplant erreichen und damit unsere Vorreiterrolle unterstreichen“, betont Vöslauer-Geschäftsführerin Birgit Aichinger. Nachhaltiges Engagement spiele als zentraler Wert eine wichtige Rolle bei dem Ziel, einen wesentlichen Beitrag hin zu einer enkeltauglichen Zukunft zu leisten. Im Nachhaltigkeitsbericht 2019 legt das Unternehmen die Schritte dorthin offen.

100% rePET für das gesamte PET-Sortiment
„Eines der großen Highlights war sicher der Launch der ersten Flasche aus 100 % rePET im Herbst 2018“, erzählt Geschäftsführer Herbert Schlossnikl. Damit sei ein wichtiger Meilenstein in Richtung Kreislaufwirtschaft und Innovation gelungen, zudem konnten in Österreich bereits 2019 mehr als die Hälfte des gesamten PET-Sortiments auf das nachhaltige Material umgestellt werden, bis Februar 2020 folgte der Rest. In Deutschland wurden bereits 2019 sämtliche PET-Flaschen auf 100 % rePET umgestellt.

Nachhaltig für die Umwelt und CO2-neutral
Die Senkung des CO2-Fußabdrucks aller Produkte steht seit längerer Zeit im Fokus, sehr erfreulich sei daher die Erreichung des für 2020 geplanten Ziels „7 % weniger Gramm CO2-Äquivalente je abgefüllter Flasche im Vergleich zu 2015“. „Im Berichtsjahr 2019 konnte der CO2-Fußabdruck je abgefüllter Flasche auf 75 Gramm reduziert werden. Verglichen mit 2015 ergibt das ein Minus von 26 %“, betont Schlossnikl. Seit Jänner 2020 ist Vöslauer als Unternehmen und mit seinen Produkten CO2-neutral. Gelungen sei das einerseits durch eigene Maßnahmen, wie beispielsweise 100 % rePET, Materialeinsparungen oder dem Einsatz von erneuerbarer Energie. Andererseits wurden alle nicht vermeidbaren Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert.

Verpackungen von morgen – innovativ, nachhaltig & alltagstauglich
Glas-Mehrweg-Flaschen erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Bereits 2014 hat Vöslauer mit der Wiedereinführung der 8x1 l Glas-Mehrweg-Flasche in der praktischen Splitkiste den Markt neu geprägt. Um das Glas-Mehrweg-Sortiment noch weiter auszubauen, wurde 2019 in eine neue Glasproduktionsanlage investiert. Zeitgleich gab es auch erstmals eine 0,5 Liter Glas-Mehrwegflasche im Angebot, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen. Transportiert werden die nachhaltigen Flaschen in einer Kiste, die zu 100 % aus Recyclingmaterial besteht. Damit hat Vöslauer erneut seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. „Auch in Zukunft planen wir unsere Glas-Mehrweg-Gebinde weiter auszubauen. Mit unserer neuen Glasabfüllanlage erhöht sich die Abfüllkapazität um bis zu 40 % im Vergleich zur Alt-Anlage, so produzieren wir pro Stunde 30.000 Flaschen. Für uns ist es eine Frage der Haltung, unser hervorragendes, natürlich reines Mineralwasser auch in der nachhaltigsten Verpackung anzubieten – entweder in der alltagstauglichen 100 % rePET- oder der Glas-Mehrwegflasche“, führt Aichinger fort.

Kommunikation im Sinne der Kreislaufwirtschaft
Um vermehrt Bewusstsein zu schaffen und über rePET zu informieren, wurde 2019 die Website www.repet.com erstellt, die auch von Partnern genutzt wird, die rePET einsetzen. Darüber hinaus arbeitet Vöslauer gemeinsam mit Kooperationspartnern stetig an weiteren bewusstseinsbildenden Maßnahmen. „Denn gemeinsam kann man mehr erreichen, ganz besonders, wenn es darum geht, Ressourcen zu schonen“, ergänzt Aichinger.

Globale Nachhaltigkeitsziele
Transparenz wird bei Vöslauer seit jeher großgeschrieben, deshalb ist es für das Unternehmen auch wichtig, sich nicht nur eigene Ziele zu setzen und diese zu messen, sondern sich auch an objektiven, externen Standards zu orientieren. Im Zuge der 1. SDG (Sustainable Development Goals)-Tour des Landes Niederösterreich wurde Vöslauer im September 2019 als Wegweiser-Unternehmen ausgezeichnet, da sich die Aktivitäten gleich auf sechs der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen positiv auswirken.

Menschen bei Vöslauer
Die erwähnte Transparenz reicht in alle Unternehmensbereiche hinein, das betrifft auch den Umgang mit und die Förderung der Mitarbeiter*innen bei Vöslauer. Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Stärkung der Gesundheit, Work-live-Balance, Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind nur Beispiele, die jedoch auch regelmäßigen Audits unterzogen werden. 2019 wurde Vöslauer erneut mit dem staatlichen Gütezeichen „familie und beruf“ ausgezeichnet.

Blick in die Zukunft
Mit dem Nachhaltigkeitsbericht werden stets auch die künftigen Ziele von Vöslauer veröffentlicht, die auch an aktuelle Erfordernisse adaptiert werden. Bei allen Projekten, Vorhaben und Maßnahmen stehen auch in den kommenden Jahren weitere Anstrengungen am Plan, darunter etwa die Verpflichtung zu einem wissenschaftsbasierten Klimaschutzziel, das helfen soll, die CO2-Emissionen weiterhin zu reduzieren. Denn in einem Punkt stimmt das Geschäftsführerduo mit Klimaschutzexperten überein: Der wirtschaftliche Aufschwung, der jetzt dringend notwendig ist, darf keinesfalls auf Kosten der Umwelt oder des Klimas gehen. „Wir sollten diese Krise als Chance begreifen und die Wirtschaft in Zukunft nachhaltig und krisensicher gestalten – sozial, ökologisch und ökonomisch“, so Aichinger und Schlossnikl, und „wir sind überzeugt, dass wir als Unternehmen Teil der Lösung sein müssen“, betonen die beiden abschließend. (red)

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