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Zweiter gemeinsamer Nachhaltigkeitsbericht des Coca-Cola Systems in Österreich © Christian Husar

Frank O'Donnell (Coca-Cola HBC Österreich) und Laszlo Niklos (Coca-Cola GmbH)

© Christian Husar

Frank O'Donnell (Coca-Cola HBC Österreich) und Laszlo Niklos (Coca-Cola GmbH)

Redaktion 01.07.2020

Zweiter gemeinsamer Nachhaltigkeitsbericht des Coca-Cola Systems in Österreich

Anlässlich des 90. Geburtstags des Coca-Cola Systems in Österreich stand das vergangene Jahr ganz im Zeichen des „Miteinand“.

WIEN. Dieses Motto spiegelt auch die gemeinsamen Bestrebungen von Coca-Cola Österreich hinsichtlich gelebter Nachhaltigkeit wider und gewinnt in der Corona-Krise noch mehr an Bedeutung. Der gemeinsam veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht – erstellt und geprüft nach den Global Reporting Initiative (GRI) Standards – dokumentiert, wie die Nachhaltigkeitsinitiativen im Bereich Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft konsequent weiterverfolgt und ausgebaut werden. Die Publikation ist ab sofort unter www.coca-colahellenic.at in deutscher und englischer Sprache als Download verfügbar.

Solidarität und Chancengleichheit innerhalb der Gesellschaft sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sind für das Coca-Cola System in Österreich kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Unternehmensphilosophie. Das zeigt sich auch in Krisenzeiten, in denen Coca-Cola Verantwortung für seine Mitarbeiter und in der Gesellschaft wahrnimmt. „Die Corona-Krise verschiebt 2020 weltweit die Prioritäten. Umso wichtiger ist es uns, dass Coca-Cola gerade in dieser Zeit der verantwortungsvolle Partner bleibt, den unsere Kunden, Konsumenten und Mitarbeiter schätzen“, verdeutlichen Frank O’Donnell, General Manager Coca-Cola HBC Österreich und László Niklós, Country Manager Coca-Cola GmbH. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht, der als gemeinsamer Systembericht von Coca-Cola HBC Österreich und der Coca-Cola GmbH veröffentlicht wird, dokumentiert die Maßnahmen des Getränkeherstellers im Bereich Verpackung & Recycling, Klimaschutz, gesellschaftliches Engagement und Wirtschaft. Bereits seit 1997 EMAS-zertifiziert[1], wurde der diesjährige Bericht erneut nach den anerkannten GRI Standards erstellt und von einem externen Gutachter geprüft.

Klimaschutz, Energie und Verpackung als dominierende Themen
Grundlage für den Report sind die zwölf wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen, die anhand einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt wurden. Diese basiert auf einer internen Mitarbeiterbefragung und einer Umfrage unter externen Stakeholdern in Österreich. Dabei zeigte sich: Die Stakeholder des Unternehmens erachten Klimaschutz & Energie als das wesentlichste Themenfeld, gefolgt von Verpackung sowie Gesundheit & Ernährung. Während im Vorjahr das Thema Verpackung als wesentlichstes Themenfeld dominierte, wurde diesmal der Bereich Klimaschutz & Energie gleichauf mit Verpackung als vorrangig genannt. Dies spiegelt auch die aktuelle öffentliche Diskussion rund um diese beiden Themenfelder wider.

Miteinand für die Kreislaufwirtschaft
Coca-Cola Österreich hat seine Nachhaltigkeitsstrategien im vergangenen Jahr im Einklang mit der Einschätzung seiner Stakeholder konsequent weiterverfolgt. Im April setzte Römerquelle einen Meilenstein innerhalb der heimischen Getränkeindustrie und stellte als erste Mineralwassermarke in Österreich sein gesamtes PET-Sortiment auf Flaschen aus zu 100% recycelten PET-Flaschen um. Damit erfüllt die österreichische Traditionsmarke die neuen EU-Vorgaben bereits zehn Jahre früher als erforderlich. Der Anteil an recyceltem PET-Material bei den in Edelstal abgefüllten PET-Produkten aus dem Hause Coca-Cola liegt derzeit bei 49%.Zudem hat sich Coca-Cola Österreich zum Ziel gesetzt, den Mehrweg-Anteil und die Verfügbarkeit seiner Mehrweg-Verpackungen in den nächsten Jahren auszubauen.

Für die globale Vision einer „World Without Waste“ möchte Coca-Cola bis 2030 das Äquivalent jeder Flasche oder Dose, die weltweit verkauft wird, einsammeln und recyceln. Für dieses ambitionierte Ziel engagiert sich Coca-Cola Österreich aktiv: Die 2019 ins Leben gerufene Plattform „Wir räumen auf: Miteinand!“, die landesweite Flurreinigungsaktionen würdigt, übertraf im ersten Aktionsjahr alle Erwartungen. 325 Gemeinden leisteten mit 10.558 Teilnehmern einen signifikanten Beitrag für eine Welt ohne Abfall. Zur Erhöhung des Sammelziels setzt Coca-Cola in Österreich aber auch auf starke Partnerschaften: Gemeinsam mit lokalen Partnern arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an der Steigerung der Sammel- und Recyclingquoten. „Im aktuellen Stakeholder-Dialog zeigt sich außerdem sehr deutlich: Für die Erhöhung der Sammelquote ist ein effizientes Sammelsystem von großer Bedeutung. Coca-Cola ist daher offen für das beste Sammelsystem, das uns schnellstmöglich zur einer 100% Sammelquote in Österreich verhilft, dabei für den Verbraucher praktikabel ist und die Verfügbarkeit der Materialien in hoher Qualität gewährleistet“, erläutert Frank O’Donnell.

Effiziente Wasser- und Energienutzung
Jährlich werden bei Coca-Cola HBC Österreich in Edelstal fast 500 Millionen Liter Getränke produziert. Wasser steht dabei im Mittelpunkt: Die lebenswichtige Ressource wird sowohl für die Produkte selbst, als auch für viele Herstellungsschritte im gesamten Produktionsablauf benötigt. 2019 wurden weitere, kontrollierte Verbesserungen in der Prozessreinigung durch Wasserrückgewinnung vorgenommen, die jährlich bis zu 25.000m3 Prozesswasser einsparen.

Das Unternehmen arbeitet außerdem seit vielen Jahren aktiv an der Verringerung des ökologischen Fußabdrucks in der Produktion, beim Transport, seinen Standorten und bei den Kühlgeräten. Das Werk in Edelstal wird mit 100% Ökostrom versorgt. Im September wurde auf dem Dach des Produktions- und Logistikzentrums in Edelstal die bisher größte Photovoltaikanlage des Burgenlands in Betrieb genommen.

Die 2,86 MWp große Anlage erzeugt jährlich rund 2,924 Gigawattstunden Strom, der in das lokale Stromnetz eingespeist wird. Insgesamt spart die PV-Anlage rund 725 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber konventioneller Stromerzeugung.

Engagement für ein gelebtes Miteinander
Nachhaltiges Handeln geht für Coca-Cola jedoch weit über die Grenzen des Produktionszentrums hinaus. „Dass uns als Coca-Cola System ein gelebtes, offenes Miteinander ein großes Anliegen ist, haben wir im vergangenen Jahren erneut mit starken Initiativen bewiesen“, erklärt László Niklós. Beim Get active Social Business Award, dem größten Social Business Start-up Fund in Österreich, werden seit 2007 soziale Start-ups gefördert, die sich aktuell diskutierten Problemfeldern im Bereich Umwelt und Gesellschaft widmen. Auch Mitarbeiter des Coca-Cola Systems setzen durch ihr aktives Engagement ein starkes Zeichen: Mit der Initiative #YouthEmpowered hat es sich Coca-Cola HBC Österreich zum Ziel gemacht, arbeitslosen jungen Menschen mit Schulungsprogrammen auf die Sprünge zu helfen. Durch eine Zusammenarbeit mit Partnern aus Gastronomie und Handel ging man 2019 neue Wege und kann nun auf eine beachtliche Zahl von rund 3.900 begleiteten Jugendlichen seit 2017 zurückblicken. Ein besonderes Anliegen ist Coca-Cola das Thema Inklusion, wo durch Kooperationen mit Euro Pride starke Akzente in Hinblick auf Diversität und Chancengleichheit in der Gesellschaft gesetzt wurden. Und nicht zuletzt zeigten fast 1.000 Teilnehmer beim Coca-Cola Inclusion Run zugunsten Special Olympics Österreich, wie emotional und verbindend gelebte Inklusion sein kann. (red)

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