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Dezidiertes Labor für IoT-Anwendungen in Europa © Dell

Will Kunden pragmatisch beim Aufbau von IoT-Lösungen unterstützen: Andy Rhodes, Executive Director IoT-Solutions bei Dell.

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Will Kunden pragmatisch beim Aufbau von IoT-Lösungen unterstützen: Andy Rhodes, Executive Director IoT-Solutions bei Dell.

Christoph fellmer 26.06.2015

Dezidiertes Labor für IoT-Anwendungen in Europa

Dell Das IT-Unternehmen hat in Limerick ein Labor für die Entwicklung von Internet of Things-Anwendungen eröffnet

Erstes Produkt ist ein IoT-Gateway für die einfache Implementierung von Sensoren in IT-Systeme.

Wien. Der IT-Anbieter Dell richtet seinen Fokus verstärkt auf das Internet of Things. Deshalb hat das Unternehmen nun sein erstes dezidiertes Labor für IoT in Europa eröffnet. Die Einrichtung im irischen Limerick ist einer der Bausteine der neuen IoT-Abteilung von Dell und zielt auf die Zusammenführung von End-to-End-IT-Lösungen, IoT-Hardware, Software und Services ab. Das erste Produkt des neuen Labors hat Dell bereits angekündigt: Ein Gateway, das Kunden bei der Entwicklung und schnellen Realisierung von IoT-Lösungen unterstützt. „Bisherige IoT-Lösungen bedeuten langwierige Implementierungen, zu ehrgeizige Zielsetzungen und komplexe proprietäre Designs, die Risiken und Kosten erhöhen”, sagt Andy Rhodes, Executive Director IoT Solutions von Dell. „Wir helfen Kunden ganz pragmatisch beim Aufbau ihrer Lösungen mit einem breiten Portfolio von Angeboten für das IoT-Enabling, das auch Sicherheit, Management, Services, Analyse, Infrastruktur und End-systeme umfasst.”

Skalierbare Lösungen

„In Limerick erhalten Kunden eine flexible und skalierbare Grundlage für die Entwicklung marktreifer Lösungen mit einem zuverlässigen Partner”, sagt Dermot O'Connell, Executive Director und General Manager, OEM Solutions, Dell EMEA. Bereits im November letzten Jahres hatten Dell und Intel in Santa Clara, Kalifornien, ein erstes IoT-Labor eröffnet. Das neue, europäische IoT-Labor ergänzt das bestehende Dell Solutions Centre in Limerick. Es erweitert das Portfolio von Dell, indem es europäischen Kunden einen dezidierten Ort zur Verfügung stellt, um IoT-Lösungen zu entwickeln, zu testen und sie schneller auf den Markt zu bringen. Das neue, kürzlich vorgestellte IoT-Gateway erweitert die bestehenden IoT-Lösungen des Unternehmens. Die kleinen, per Funk oder Kabel verbundenen Geräte sammeln Sensordaten in Netzwerken. Sie sind mit eigenen Verarbeitungskapazitäten ausgestattet und bieten Anwendern die Möglichkeit, direkt vor Ort Analysen durchzuführen. So wird die Latenzzeit für datenbasierte Entscheidungen verringert, beispielsweise bei der Verwaltung des Energieverbrauchs oder beim Absetzen von Nachrichten für proaktive Wartungsmaßnahmen. Damit reduzieren sie Zeit und Kosten bei der Übertragung von Daten an die Cloud oder an ein Rechenzentrum. Die neuen Gateways von Dell sind eine solide Grundlage für neuartige IoT-Lösungen, die Bandbreiten durch die Beschränkung auf wesentliche Daten schonen. Die neuen Dell-IoT-Gateways bieten einen Einstieg in die Entwicklung von IoT-Anwendungen und sind mit verschiedenen Betriebssystemen einschließlich Wind River Linux, Ubuntu und Microsoft Windows IoT kompatibel. Im Rahmen von Dells recht umfangreichem Partner-System haben Dell Services und der IoT-Plattformanbieter ThingWorx kürzlich eine Zusammenarbeit im Bereich Internet of Things vereinbart. Die Unternehmen werden dabei wechselseitig ihre Fähigkeiten nutzen, um Technologie und Business-Know-how zu verbinden, sodass Anwender Zeit, Kosten und Risiken für innovative IoT-Anwendungen reduzieren können. Im Zuge dieser Kooperation wird Dell Digital Business Services dem „Global System Integrators Alliance Program” von ThingWorx beitreten.

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