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Auf dem Weg zum eigenen Berufsbild © DEBA

Die Top 14 auf einen Blick Drei von der Jury ausgezeichnete Sieger, drei vom Publikum ausgewählte Gewinner und weitere acht Nominierte für den Wettbewerb „Employer Brand Manager of the Year”.

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Die Top 14 auf einen Blick Drei von der Jury ausgezeichnete Sieger, drei vom Publikum ausgewählte Gewinner und weitere acht Nominierte für den Wettbewerb „Employer Brand Manager of the Year”.

Paul Christian Jezek 15.06.2018

Auf dem Weg zum eigenen Berufsbild

Die Initiative „Employer Brand Manager of the Year” würdigt Menschen für ihr Engagement und ihre Haltung.

••• Von Paul Christian Jezek

HAMBURG. Die Sieger des „Employer Brand Manager of the Year 2017” wurden am 16. Mai bei der neuen Fachkonferenz „Employer Brand Experience” (EB-X) in Hamburg verkündet.

Eine prominente Jury aus Wissenschaft und Praxis bewertete Haltung und persönliches Engagement von 14 Nominees, die zuvor aus knapp 90 Einreichungen ausgewählt wurden.
Die Auszeichnung „Employer Brand Manager of the Year” soll ein tieferes Bewusstsein für die strategische Dimension von Employer Branding wecken und dem Thema zu mehr Anerkennung verhelfen. Das Ziel: die Etablierung des Employer Brand Managements als eigenständiges Berufsbild.
„Employer Brand Manager of the Year” ist eine Idee der DEBA (Deutsche Employer Branding Akademie) und wird alle zwei Jahre in Kooperation mit WU Wien und TU München durchgeführt. Die drei Partner arbeiten seit 2013 gemeinsam daran, Employer Brand Management als Berufsfeld zu konkretisieren und wissenschaftlich zu fundieren.

Ein ganz besonderer Zugang

Im Gegensatz zu themenbezogenen Awards werden hier Menschen für ihre Haltung und ihr persönliches Engagement ausgezeichnet und nicht für pure Arbeitsergebnisse wie Kampagnen oder Karriereseiten. Denn hinter den Kulissen passiert viel mehr: Da wachsen Abteilungen über ein gemeinsames Thema zusammen, werden Vorstände geduldig überzeugt und die ganze Organisation für ein Thema begeistert, das Firmenkultur verändern kann und die tägliche Zusammenarbeit auf ein gemeinsames Ziel ausrichtet.

Siemens, Roche, TÜV & Co.

Mit knapp 90 Einreichungen übertraf die Resonanz die Erwartungen. Auch die Qualität war beeindruckend – ein Zeichen, dass das Thema schon heute Stellenwert genießt.

Manche Einreichungen wurden von den Vorgesetzten initiiert; auch Janina Kugel, Vorstandsmitglied der Siemens AG, engagierte sich persönlich und nominierte eine Mitarbeiterin.
Ende 2017 wurden 14 Teilnehmende für das Finale nominiert; daraus wählten eine Fachjury und ein Praxisbeirat die Sieger. In der Jury gaben sich wissenschaftliche Größen wie Prof. Manfred Bruhn, Prof. Isabell Welpe, Prof. Dieter Scharitzer oder Kuno Ledergerber die Ehre.
Den Juryvorsitz hatte DEBA-Gründer Wolf Reiner Kriegler. Ergänzend dazu hatte die Öffentlichkeit die Chance, per Onlinevoting drei „Publikumslieblinge” zu küren.

So sehen Sieger aus

• Platz 1: Pawel Dillinger, Deutsche Telekom GmbHDer „Paradiesvogel” unter den Einreichern hat die Jury besonders überzeugt – und das ganz ohne offizielle Employer-Branding-Funktion in seinem Unternehmen. Mit Engagement und Leidenschaft baute er eine Gemeinschaft von Markenbotschaftern auf.
• Platz 2: Nadine Galda, Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfDieses Klinikum gilt als „komprimierter Kosmos”, hochkomplex und heterogen. Dank liebevoller Mosaikarbeit konnten Galda und ihr Team Employer Branding sowie den Wert von Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität generell in der Organisation wie auch in den Köpfen der Menschen etablieren.
• Platz 3: Sonja Auf der Maur und das HRM-Team des Kinderspitals ZürichObwohl Employer Branding im Kinderspital Zürich als Funktionsbereich nur „nebenher” praktiziert wird, haben Sonja Auf der Maur und ihr HRM-Team überdurchschnittlich viel erreicht.

Die Publikumssieger

Das Online-Voting zur Wahl der Publikumslieblinge gewannen:
• Marcel Rütten, Kindernothilfe e.V.Kreativität entsteht aus Mangel. Das beweist Marcel Rütten bei der Kindernothilfe jeden Tag. Rütten ist der „Promi” unter den Gewinnern – kaum ein Event in der HR-Szene, wo er nicht als Speaker, Blogger oder Innovator „mit an Bord” ist.
• Sebastian Sellinat, Aareal Bank AGTausendsassa und Trendsetter im Datendschungel: Zwischen Stakeholdermanagement und SEO führt Sellinat noch um 22 Uhr Personalgespräche. Nicht ohne Grund nennt er sich selbst auch HR-Artist.
• Harald Sattelberg, Schneider Electric GmbHUnprätentiös und fast schon geräuschlos hat Sattelberg sein Netzwerk aktiviert – und wurde belohnt. Denn fast schien es, als wäre ihm der ganze Rummel um das Voting schon zu viel. Er will einfach gute Sachen machen, und das nimmt man ihm auch ab.

Sehr bemerkenswert

Weitere acht herausragende Employer Brand Manager, die in die Top 14 nominiert worden waren: Oliver Erb, EnBW, Marco Fitz, viterma AG, Eva Fohs, Roche Diagnostics GmbH, Dominik Hahn, Allianz SE, Kerstin Minderlein, TÜV SÜD AG, Rosa Riera, Siemens AG, Philip Schiewer und das Team der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sowie Giuseppina Scuzzarello-Eichmeier, AXA.

Auf Wiedersehen in Wien!

Nach der EB-X ist vor der EB-X: Am 13. und 14. November startet „Employer Brand Manager of the Year” in Wien – der Ticketshop ist schon geöffnet.
www.eb-x.at

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