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Hier sind Männer nicht „gleicher” © APA/Georg Hochmuth

Mehr EDGE Nachdem die Zurich Insurance Group 2015 angekündigt hatte, sich in ihren sechs wichtigsten Märkten durch EDGE zertifizieren zu lassen, erweiterte sie dies nun auf sechs weitere Länder: Österreich, Australien, Brasilien, Irland, Mexiko und Japan.

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Mehr EDGE Nachdem die Zurich Insurance Group 2015 angekündigt hatte, sich in ihren sechs wichtigsten Märkten durch EDGE zertifizieren zu lassen, erweiterte sie dies nun auf sechs weitere Länder: Österreich, Australien, Brasilien, Irland, Mexiko und Japan.

Redaktion 13.01.2017

Hier sind Männer nicht „gleicher”

Zurich als erstes österreichisches Unternehmen für Gleichstellung von Frauen und Männern ausgezeichnet.

WIEN. Die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern in Österreich bleibt offen, bestätigte der kürzlich publizierte Einkommensbericht des Rechnungshofs. Auch die Quote an weiblichen Führungskräften ist und bleibt hierzulande weiterhin niedrig. Gleichstellung existiert in vielen Unternehmen nur auf dem Papier. Falls überhaupt. Aber es gibt auch Positivbeispiele: Die Zürich Versicherungs-­Aktiengesellschaft (Zurich) ist das erste und bis dato einzige österreichische Unternehmen, das – im Dezember 2016 – die internationale EDGE-Zertifizierung für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz erhalten hat. Somit ist sie als eines von nur 150 Unternehmen weltweit berechtigt, dieses Gütesiegel zu tragen.

EDGE steht für „Economic Dividends for Gender Equality” („Wirtschaftlicher Gewinn durch Gleichstellung der Geschlechter”) und ist ein global anerkanntes Zertifizierungssystem für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. Die Zurich Insurance Group startete im Herbst 2015 in einigen Ländern mit der Teilnahme am Zertifizierungsprozess; im zweiten Halbjahr 2016 wurde dieser bei Zurich Österreich durchgeführt. Neben einer Analyse von Unternehmensdaten und Kennzahlen aus dem HR-Bereich erhob eine Befragung unter den Mitarbeitenden, wie diese die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz erleben.

„Ein fairer Arbeitgeber”

„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist in der Unternehmensstrategie verankert und ein wichtiger Aspekt unseres Bestrebens, der bevorzugte Arbeitgeber für Frauen in der Versicherungsbranche zu werden”, so Gerhard Matschnig, Vorsitzender des Vorstands von Zurich Österreich. „Wir legen großes Augenmerk darauf, ein fairer Arbeitgeber zu sein und gleiche Chancen für Frauen und Männer zu gewährleisten.”

„Gender Equality” wird vom Top-Management mitgetragen, was auch von mehr als 80% der Mitarbeitenden im Rahmen der EDGE-Befragung bestätigt wurde. Noch höher lag die Zustimmung bei der Frage nach den Einstellungschancen: Neun von zehn Befragten geben an, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen haben, bei Zurich in ­Österreich eingestellt zu werden.
Das Unternehmen richtet seit vielen Jahren seinen Fokus auf die Schaffung von modernen Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz, die Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigen und von den Mitarbeitenden mitgestaltet werden. So wird im Unternehmen beispielsweise Kinderbetreuung in Ferienzeiten angeboten und in vielen Bereichen Heimarbeit ermöglicht. Das unternehmensinterne Frauennetzwerk WIN (Women’s Innovation Network) liefert Beiträge zur Weiterentwicklung von Chancen für Frauen: Podiumsdiskussionen adressieren relevante Gleichstellungs­themen; im Rahmen von Lunch and Learn-Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, mit Vertreterinnen der Konzernleitung über Herausforderungen bei der Karrieregestaltung zu sprechen; gemeinsam mit den zuständigen Führungskräften werden neue Berufsbilder für Vertriebsmitarbeiterinnen erarbeitet.
Das Netzwerk fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen übrigens mittels inklusiver Herangehensweise: Frauen wie Männer sind gleichermaßen eingeladen, Mitglieder zu werden. (rk)

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