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Projekt V/Faktor ist gestartet © PantherMedia/Monkeybusiness Images

Job & Familie Von bessere Vereinbarkeit profitieren Arbeit­nehmer und Wirtschaft.

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Job & Familie Von bessere Vereinbarkeit profitieren Arbeit­nehmer und Wirtschaft.

britta biron 23.03.2018

Projekt V/Faktor ist gestartet

Drei Modellregionen arbeiten an der ­Verbesserung der Work-Life-Balance.

••• Von Britta Biron

WIEN. Beruf, Familie und Privatleben unter einen Hut zu bringen, rückt auf der Prioritätenliste immer weiter nach oben. Die Rahmenbedingungen für eine ausgewogene Work-Life-Balance sind vor allem in ländlichen Regionen aber noch schwach. Und genau hier setzt das Pilotprojekt V/Faktor an, das jetzt in drei Modellregionen – dem Waldviertel, der Oststeiermark und der Obersteiermark West/Leoben jeweils 40 Unternehmen sowie die Gemeinden kostenlose Beratung anbietet.

Bettina Sturm, stellvertretende Projektleiterin des Projekts, ist überzeugt, dass „Unternehmen eine bessere Vereinbarkeit aktiv gestalten können, beispielsweise durch innovative Arbeitszeitmodelle, Karenzmanagement und Unterstützung bei der Kinderbetreuung”.
So werden Unternehmen attraktiv für qualifizierte Fachkräfte, und der Abwanderung von Jungfamilien aus der Region wird entgegengewirkt.
Die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben bezieht sich dabei nicht nur auf die Kinderbetreuung, sondern zunehmend auch auf Aus- und Weiterbildungen, Freiwilligenarbeit und die Pflege von Angehörigen.

Regionen stärken

„Schafft man hier ein gutes Angebot, so wird der jeweilige Wirtschaftsstandort gestärkt”, sagt Daniela Schallert, Geschäftsführerin des ABZ Austria, das V/Faktor zusammen mit der BAB Unternehmensberatung und der ÖAR-Regionalberatung entwickelt hat.

Wesentlich für den Erfolg des Pilotprojekts ist die gute Zusammenarbeit von regionalen Akteurinnen und Akteuren mit den Unternehmen. Barbara Pia Hartl, Projektmanagerin für das Waldviertel, setzt sich für eine praktische Herangehensweise in der Region ein: „Oft braucht es gemeinsame Lösungen von Unternehmen und regionalen Playern.”

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