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Recruiting 4.0 © Jobiqo

Die Jobiqo-Macher Klaus Furtmüller (Gründer), Matthias Hutterer (Head of Innovation) & Martin Lenz (Geschäftsführer).

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Die Jobiqo-Macher Klaus Furtmüller (Gründer), Matthias Hutterer (Head of Innovation) & Martin Lenz (Geschäftsführer).

britta biron 23.03.2018

Recruiting 4.0

Job-Matching-Plattform Jobiqo erhält umfassende Forschungsförderung im Bereich Machine Learning.

••• Von Britta Biron

WIEN. Das Baukastensystem, mit dem Jobiqo Verlage, Personalagenturen und Karriereportale bei der Realisierung professioneller Job-Börsen unterstützt, soll weiter verbessert werden. Dafür konnte sich das IT-Unternehmen eine weitere Forschungsförderung in Höhe von 237.000 € sichern.

Im Fokus des Projektes stehen drei Bereiche.
„Context Data” widmet sich der Frage, welche Daten und Kanäle sich besonders für eine Auswertung eignen, wie etwa das verbesserte Erkennen des relevanten Benutzerverhaltens im Internetbrowser und in verschiedenen Chats, oder inwiefern Kanäle wie Amazons Alexa Verwendung finden können.
Beim „Intelligenten Matching” geht es nicht nur darum, Bewerber und Job passgenau und schnell zusammenzubringen, sondern auch jene User zu identifizieren, die (noch) nicht aktiv auf Stellensuche sind, aber für ein attraktives Job-Angebot offen wären.
Aber auch Unternehmen sollen damit wechselwillige Mitarbeiter einfacher und schneller erkennen und durch präventive Maßnahmen wie etwa Gehaltserhöhung oder flexiblere Arbeitszeiten von der Kündigung abhalten können.
„Service Composition” schließlich beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten, die sich etwa aus der Verbindung externer Services und Datenquellen hinsichtlich neuartiger Anwendungen, Verfügbarkeit und Performance ergeben. Dabei stehen auch die Herausforderungen der kommenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Vordergrund.

Hightech-Zukunft

„Wir optimieren mit diesem Forschungsprojekt für unsere Kunden die Auswahl der jeweils passenden Kanäle – und zwar schneller und verlässlicher, als das bislang möglich ist, und unter Berücksichtigung bzw. Vorwegnahme einiger Prozesse und Kommunikationsgeräte, die momentan noch in der Entwicklung stehen”, umreißt Geschäftsführer Martin Lenz die Projektziele. Durch die gesteigerte Relevanz der Job-Offerte und die zielgenaue Adressierung von passiven Suchenden würden sich künftig völlig neuartige Produkte und Dienstleistungen im Recruiting ergeben.

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