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Rekordbudgets für Weiterbildung © Panthermedia.net/Kasto

Was Hänschen nicht lernt … Als „weniger wichtig” werden Sprachen, Betriebswirtschaft und Umweltschutz eingeschätzt.

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Was Hänschen nicht lernt … Als „weniger wichtig” werden Sprachen, Betriebswirtschaft und Umweltschutz eingeschätzt.

Redaktion 15.06.2018

Rekordbudgets für Weiterbildung

Den größten Konkurrenzvorsprung sichert nach Angaben der Firmen die Weiterbildung in Marketing und Verkauf.

WIEN. Jedes vierte Unternehmen will heuer mehr in Weiterbildung investieren als 2017. Das ist der zweithöchste Wert in der vor zehn Jahren begonnenen jährlichen Erhebung zum „Tag der Weiterbildung”. Demgegenüber planen nur vier Prozent eine Reduktion ihrer Mittel in dem Bereich. Das ist der niedrigste Anteil seit 2009. Rund zwei Drittel wollen das Weiterbildungsbudget stabil halten.

Themen und Methoden

Makam Research hat im Auftrag der „Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung” (PbEB) 500 Personalverantwortliche und Führungskräfte heimischer Unternehmen befragt, die mehr als 20 Leute beschäftigen.

Den größten Konkurrenzvorsprung gegenüber Mitbewerbern verschafft den Firmen dabei nach ihrer Ansicht Weiterbildung im Bereich Verkaufstraining und Marketing (43%), Persönlichkeitsentwicklung (37%) sowie Technik und Produktion bzw. Informatik und EDV-Anwendungen (je 35%).
„Lernen ist heute vielfältiger denn je. Welche Methode dabei die erfolgversprechendste darstellt, muss zwischen Auftraggebern, Personalverantwortlichen, Lernenden und Weiterbildungsprofis jeweils sorgfältig geplant werden”, so PbEB-Sprecher Christian Bayer.
Gegenüber dem Vorjahr am stärksten zugelegt hat die positive Einschätzung („wichtig”) von Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Management und Unternehmensführung (32%; plus fünf Prozentpunkte). Als eher weniger wichtig eingeschätzt wurden Sprachen (15%), Betriebswirtschaft (14%) und Umweltschutz (neun Prozent). (red)

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