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Triale Ausbildung © BFI Wien/APA-Fotoservice/Hautzinger

Nägel mit Köpfen Beate Hartinger-Klein macht sich ein Bild von Fachkräfteausbildung und Lehrlingsförderung – und legt selbst Hand an.

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Nägel mit Köpfen Beate Hartinger-Klein macht sich ein Bild von Fachkräfteausbildung und Lehrlingsförderung – und legt selbst Hand an.

Redaktion 14.09.2018

Triale Ausbildung

Sozialministerin Hartinger-Klein beim Lokalaugenschein im Berufsausbildungszentrum des BFI Wien.

WIEN. Ministerinnenbesuch erhielt vergangene Woche das BFI Wien: Zuständig für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, konnte sich Beate Hartinger-Klein ein Bild von Fachkräfteausbildung und Lehrlingsförderung machen, wie sie das seit Jahrzehnten am Wiener Arbeitsmarkt tätige Erwachsenenbildungsinstitut anbietet. Begleitet wurde Hartinger-Klein bei ihrem Lokalaugenschein im Berufsausbildungszentrum von den BFI Wien-Geschäftsführern Franz-Josef Lackinger und Christian Nowak, AMS Wien-Chefin Petra Draxl und ÖGB-Sekretär und BFI Wien-Aufsichtsratschef Roland Pichler.

„Ich denke, dass wir Frau Minister Hartinger-Klein sehr eindrucksvoll vermitteln konnten, wie wichtig eine zeitgemäße Fachausbildungseinrichtung wie das BFI Wien ist”, zieht ­Lackinger – auch angesichts der Diskussion rund um das Thema Lehrausbildung – ein positives Resümee des Besuchs.
„Eine marktkonforme und vor allem auf die individuellen Bedürfnisse der Auszubildenden eingehende Fachausbildung ist Gold wert und gerade in der jetzigen Situation eine wichtige Investition in die Zukunft des Landes”, ergänzt Nowak. „Viele – vor allem kleine – Unternehmen suchen händeringend Fach­kräfte, können diese aufgrund der eigenen Firmenstruktur aber nicht selbst ausbilden.” Das BFI Wien könne hier sowohl zur Gänze als auch nur in einzelnen Facetten der Ausbildung zur Seite stehen.

Hohe Abschlussquoten

Unternehmen wie Porr oder Siemens setzen bei der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung auf BFI-Unterstützung: Abschlussquoten, die durchschnittlich deutlich über 90% liegen, sprächen eine eindeutige Sprache, so Lackinger. „Die ganze Welt bewundert Österreichs duale Berufsausbildung. Ich bin aber überzeugt, dass wir gerade im Land der KMU eine ‚triale Ausbildung' – also die Kombination aus Firmenpraxis, Berufsschule und Unterstützung durch ein Erwachsenenbildungsinstitut wie das BFI Wien – brauchen.” (red)

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