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Wirklich sicher ist es nur in Europa © AFP/Aizar Raldes

Neben Kriminalität und Terror birgt auch der Verkehr in fremden Ländern Gefahren

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Neben Kriminalität und Terror birgt auch der Verkehr in fremden Ländern Gefahren

Redaktion 12.04.2018

Wirklich sicher ist es nur in Europa

In vielen Regionen der Welt müssen Reisende mit zum Teil erheblichen Risiken rechnen.

•• Von Britta Biron

LONDON. Wer eine Reise macht, hat auch etwas zu erzählen – natürlich möchte man auf Reisen neue Eindrücke und Erlebnisse sammeln, aber abgesehen von der kleinen Gruppe echter Adrenalin-Junkies, die bewusst die Gefahr sucht, legt der Großteil der Reisenden keinen gesteigerten Wert auf echte Abenteuer und geht lieber auf Nummer sicher.

Landkarte des Reiserisikos
Wie sicher oder unsicher der Aufenthalt in den verschiedenen Ländern rund um den Globus ist, ermitteln International SOS und Control Risk anhand zahlreicher Kriterien wie Umwelt, medizinische Versorgung, Kriminalität, Verkehr oder soziale und politische Situation und veröffentlichen die Ergebnisse in der Travel Risk Map unter http://riskmap.controlrisks.com.
Die fünfstufige Skala reicht von „unerheblich“ über „niedrig“, „mittel“ und „hoch“ bis „extrem“.
Als sicherheitstechnisch völlig unbedenklich werden weltweit derzeit nur acht Länder, allesamt in Europa, eingestuft, und zwar Dänemark, Finnland, Grönland, Island, Luxemburg, Norwegen, Slowenien und die Schweiz. Den restlichen europäischen Länder wird ein niedriges Sicherheitsrisiko attestiert, ebenso wie den USA, China, Australien, Thailand, Kanada, Neuseeland, Japan und Argentinien.

Etwas verblüffend ist der Umstand, dass sich in dieser Gruppe sogar einige Regionen in Afrika, das mehrheitlich mit dem Warnhinweis „hoch“ bzw. „extrem“ versehen ist, befinden. Zu den gefährlichsten Reisezielen zählen – wenig überraschend – Mexiko, Afghanistan, der Jemen, Lybien, Syrien, Somalia, die Zentralafrikanische Republik, der Südsudan sowie bestimmte Regionen in der Ukraine, in Pakistan oder Nigeria.

Duty of Care-Awards
Typische Urlauber verschlägt es kaum in diese Gegenden, wohl aber Geschäftsreisende.
Alljährlich zeichnet International SOS Unternehmen, NGOs, Behörden und Institutionen aus, die sich für die Verbesserung von deren Reisesicherheit einsetzen, mit den Duty of Care-Awards. Vor Kurzem wurde die Shortlist der diesjährigen Wertung veröffentlicht.

Die Gewinner werden bei einer großen Gala in Chicago am 17. Mai bekannt gegeben.

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