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Aus dem Familienalbum der neuen Nahversorger © Sebastian Freiler

„Als Mitglied der Nah&Frisch Familie kann ich perfekt auf Kundenwünsche eingehen.”

© Sebastian Freiler

„Als Mitglied der Nah&Frisch Familie kann ich perfekt auf Kundenwünsche eingehen.”

Redaktion 28.05.2021

Aus dem Familienalbum der neuen Nahversorger

Jungunternehmer, Familienbetriebe und Quereinsteiger – die Vielfalt der Nah&Frisch Kaufmannschaft ist enorm. Allen gemein ist der starke Partner.

WIEN. Jeder Selbstständige, jeder Geschäftsführer, grundsätzlich jeder, der ein Team leitet, kenne das Gefühl: Ich brauche für wirklich gute Arbeit eine richtig gute Basis. Ich brauch’ g’scheite Leut’ hinter mir. Dann falle auch der Schritt in die Selbstständigkeit bzw. in die Marktleitung leicht. Und genau diese Basis finde man in der Nah&Frisch Familie. So lassen sich die Aussagen der „frischen” Nah&Frisch Kaufleute, bei denen sich medianet umgehört hat, in aller Kürze zusammenfassen. Vier Kaufleute wollen wir genauer vorstellen.

Aus dem Bilderbuch

So hat etwa Nadin Kases mit ihren Anfang 20 eine Bilderbuchkarriere hingelegt, von der selbst die Wirtschaftskammer nur selten zu träumen wagt: Von der Lehre fast nahtlos zur Unternehmerin und Arbeitgeberin, betreibt die Einzelhandelskauffrau nun den neuen Nah&Frisch Standort im niederösterreichischen Japons und erfüllte sich damit ihren Lebenstraum.

„Durch die bevorstehende Pensionierung des bisherigen Lebensmittelkaufmanns entschloss sich die Gemeinde Japons zum Bau eines neuen Geschäftslokals direkt im Ortszentrum. Für unsere 800-Einwohner-Gemeinde war die langfristige Sicherung der Nahversorgung von großer Bedeutung und so entwickelte Bürgermeister Karl Braunsteiner gemeinsam dem Großhandelshaus ein nachhaltiges Projekt. Die Gemeinde hat dann die Stelle ausgeschrieben, ich hab mich sofort beworben – und die Stelle bekommen”, erinnert sich Kases.
Stolz ist die junge Kauffrau, dass man neben einem breiten Bio-Sortiment auch Produkte lokaler Erzeuger in ihren Regalen findet: „Da war mir besonders wichtig, genauso wie das selbstständige Arbeiten. Als gelernte Einzelhandelskauffrau weiß ich, worauf es beim täglichen Umgang mit meinen Kunden ankommt, und kenne die Wünsche der Bevölkerung beim Lebensmitteleinkauf. Als Mitglied der Nah&Frisch Familie kann ich darauf perfekt eingehen.”

Nahtloser Übergang

Das familiäre Klima wird auch von Nah&Frisch Kauffrau Patricia Trafler aus Piesendorf, Salzburg, sehr gelobt und noch mehr geschätzt. Sie hat erst kürzlich das Geschäft von Papa Günter übernommen: „Es war sehr plötzlich für uns beide, dass er so schnell in Pension gehen durfte.” Ob sie sich etwas anderes als Nah&Frisch vorstellen könnten? „Nein. Auf keinen Fall!”, kommt es wie aus der Pistole geschossen. „Wir wollen freie, kreative Kaufleute sein und bleiben!”

Dies wiederum werde von der Nah&Frisch Familie garantiert: Nah&Frisch selber stelle wunderbare Marketingtools zur Verfügung und unterstütze bei allen Anliegen. Ebenso das Großhandelshaus: So könne man sich auf ein riesiges und qualitativ höchstwertiges Sortiment verlassen. Jedoch wolle man selbstständig entscheiden, was wo in die Regale kommt. Zum Vorteil der Kundschaft. So haben die Traflers ein großes Angebot von lokalen Produkten von unterschiedlichsten lokalen Erzeugern im aus’m Dorf-Angebot.
„Unsere Kunden kommen gern zu uns, weil wir persönlich für sie da sind”, sagt Patricia Trafler und spricht die herausfordernden Zeiten an: „Die Pandemie war anfangs keine einfache Zeit für uns alle, hat aber unser Team noch mehr zusammengeschweißt. Wir haben dann sogar einen Schichtbetrieb eingeführt, und der bestehende Bestell-, beziehungsweise Lieferdienst ist extrem gut in Anspruch genommen worden.” „Viele Kunden haben durch die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate gemerkt, wie wichtig ein Nahversorger im Ort ist”, ergänzt „Kaufmann in Ruhe” Günter Trafler.

Unverhoffter Erfolg

Oft sind auch Quereinsteiger bei den Nah&Frisch Kaufleuten zu finden, wie Viktoria Troger aus dem steirischen Gusswerk. „2017 habe ich meine Arbeitsstelle als Ordinationsassistentin aufgrund der Pensionierung meines Chefs verloren und ich musste mich entscheiden, was ich weiter machen wollte. Ich habe dann damals von meiner Nah&Frisch Vorgängerin erfahren, dass sie auch in Pension geht und somit das Geschäft vor der Schließung stand”, denkt Troger zurück.

Die weitere Vorgangsweise sei denkbar einfach gewesen: „Bewerbung beim Großhandelshaus, Anmeldung des Gewerbes und Vorstellung bei der Gemeinde. Nach nur drei Wochen Umbauzeit erstrahlte das Geschäft dann in neuem Glanz. Die neue Obst- und Gemüseabteilung im Eingangsbereich, die moderne Feinkostabteilung und die neuen Regale schafften ein sehr einladendes Ambiente.”
Es zähle aber nicht nur die Optik, sondern vielmehr das Konzept dahinter, „da bin ich bei Nah&Frisch bestens aufgehoben. Denen ist Nachhaltigkeit und Lokalität genauso wichtig wie mir.”

Institutionsnachfolge

Wie Troger ist auch Robert Rußmann, Nah&Frisch Kaufmann im oberösterreichischen Molln, ein Quereinsteiger. „Ich war schon im Kaufhaus Pranzl Stammkunde und lege viel Wert auf Regionalität”, erzählt Rußmann. Interessiert verfolgte der 46-Jährige die Suche nach einem Nachfolger und gab sich schließlich einen Ruck: „Es wäre einfach zu schade gewesen, diesen Nahversorger zu verlieren”, schließlich sei Kaufhaus Pranzl, das älteste Geschäft im Steyrtal, fast schon eine Institution.

„Voraussetzung für mich war, dass ich die fünf langjährigen Mitarbeiterinnen übernehme, sonst hätte ich es nicht gemacht”, so Rußmann. Drei Wochen lang wurde das 400 m² große Nah&Frisch Geschäft mit regionalen Handwerkern und mit Unterstützung des Großhandelshauses vom Boden bis zur Decke renoviert und umgestaltet. Auch die beliebte Nah&Frisch Kaffeeecke Mei’ Eck’ gibt es jetzt.
Der Mollner legt den Fokus mehr auf Lebensmittel aus der Region und will den ökologischen Aspekt vertiefen: „Schritt für Schritt werde ich das ohnehin schon große ‚Aus’m Dorf' Angebot an regionalen Lebensmitteln noch weiter vergrößern. Mit noch mehr lokalen Produzenten, das hält mir auch die Lieferwege kurz.”

Starkes Fundament

Zurück zur eingangs angesprochenen Basis. Ganz gleich, welche Nah&Frisch Kauffrau, welchen Nah&Frisch, ganz gleich wo in Österreich die Kaufleute ihre Märkte haben, ihre Statements belegen das starke Nah&Frisch Fundament: Das Konzept von Nah&Frisch überzeugte mich restlos … Den Bekanntheitsgrad der Marke will ich nicht mehr missen … Der Unterstützung von Nah&Frisch und meinem Großhandelshaus kann ich mir jederzeit sicher sein … Es passt alles, sei es mit einem super Sortiment oder tollen Angeboten … Ich kann selbstständig arbeiten, unterstützt von starken Partnern … Wir sind einfach eine große Nah&Frisch Familie!

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