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Erfolg als Nahversorger kann man auch lernen © Nah&Frisch
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Redaktion 28.05.2021

Erfolg als Nahversorger kann man auch lernen

Der eigene Nah&Frisch Campus mit seinen speziellen Trainingsprogrammen für Nah&Frisch Kaufleute und deren Mitarbeiter lassen keine Wünsche offen.

WIEN. „Lebenslanges Lernen ist in der heutigen Zeit einer der Schlüsselfaktoren für Erfolg”, bringt es Hannes Wuchterl, Geschäftsführer bei Nah&Frisch, auf den Punkt und führt aus: „Unser Fortbildungsangebot erstreckt sich dabei von einer umfassenden Basisausbildung für Jungunternehmer und Quereinsteiger, über wertvolle Vor-Ort-Verkaufstrainings für Mitarbeiter bis zu Erfolgsseminaren auch für g’standene Kaufleute.” Hört sich verlockend an. Das schauen wir uns genauer an, denn gerade in Zeiten, in denen sich Regeln und Gesetze, aber auch Wünsche und Bedürfnisse der Kunden und gesellschaftliche Strömungen oft und schnell ändern, ist es wichtig, auf dem jeweils aktuellsten Stand der Entwicklungen zu sein, sie früh genug zu erkennen und zu bedienen.

Große Auswahl an Trainings

Das vielfältige Angebot gliedert sich in zwei Übergruppen: eine für Kaufleute, eine für deren Mitarbeiter. Wobei: „Die Mitarbeiterschulungen sind auch für Kaufleute selber sehr interessant und lehrreich. Da war ich doch überrascht”, erinnert sich Lisa Tavare, Nah&Frisch Kauffrau im steirischen Spital am Semmering.

Tavare hat mit ihren Mitarbeitern schon zahlreiche Trainings absolviert und kann sie nur jedem, der mit Verkauf zu tun hat, wärmstens empfehlen: „Da wirst du oft auf Dinge aufmerksam gemacht, da wär ich mein Leben nicht draufgekommen … Denn vieles im Verkauf hat mit Psychologie zu tun, und welche Kaufleute haben schon Psychologie studiert?”
Sabine Kuni, Nah&Frisch Kauffrau in Pama, Burgenland, kann dem nur beipflichten: „Seit meine Mitarbeiter und ich die Trainings machen – und wir haben schon viele davon gebucht –, gehen wir viel selbstbewusster und offener mit unseren Kunden um. Unsere Persönlichkeiten sind eindeutig gestärkt worden, das merkt man in jeder Hinsicht und nicht nur im Geschäft!” Auch dass die Trainer zu den Kaufleuten kommen, wird als überaus positiv empfunden.
Durch das Training vor Ort kann auf die jeweilige Verkaufssituation mit Kunden eingegangen werden. Die Vor-Ort-Trainings unterstützen bei der täglichen Arbeit, man lernt dabei Werkzeuge kennen, die den Umgang mit Kunden und Produkten erleichtern. Qualifizierte Trainer mit langjähriger Erfahrung in den einzelnen Bereichen erarbeiten gemeinsam mit den Kaufleuten und deren Mitarbeitern individuell auf deren Standort zugeschnittene Lösungen.

Training am „Tatort”

„Das Trainieren vor Ort ist ein wesentliches Erfolgsmodell, da wir das System komplett umgedreht haben: Nicht die Mitarbeiter kommen zum Training, sondern die Trainer kommen zu den Mitarbeitern”, sagt Mathias Cimzar, Geschäftsführer MTraining, dem Trainingspartner von Nah&Frisch, und erklärt: „Dadurch können wir einen individuellen Bezug auf die jeweiligen Voraussetzungen und Kundentypen nehmen, denn jedes Nah&Frisch Geschäft ist einzigartig. Die Kaufleute sparen durch das Vor-Ort-Training obendrein Geld, die Mitarbeiter sind unter sich und wir können deutlich mehr Personen erreichen als im Seminarraum.”

Ein weiterer Vorteil sind die echten Verkaufssituationen, die die Trainer anschließend mit den Mitarbeitern besprechen.

Die Klassiker

Von den gebuchten Trainings entfalle laut Cimzar der Großteil auf Schulungen für Mitarbeiter, ein Viertel aller Trainings werde von den Kaufleuten für sich selbst gebucht. Die beiden „Klassiker” darunter sind „Mein Geschäft aus Kundenperspektive”, bei dem aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Einkaufserlebnis der Kunden beleuchtet und mögliche Verbesserungen abgeleitet werden. Daneben werde auch oft „Erfolgreich handeln” gebucht; dabei steht die persönliche Weiterentwicklung der jeweiligen Kauffrau oder des Kaufmanns im Mittelpunkt.

Mitarbeiter-Lieblinge

Die meistgebuchten Mitarbeiterschulungen sind seit jeher die beiden Basistrainings „Verkaufen an der Feinkost” und „Verkaufen mit Stammkunden” – die Grundwerkzeuge für erfolgreichen Verkauf. Die Feinkost-Abteilung ist mit Abstand einer wichtigsten Warenbereiche im Nah&Frisch Geschäft, passiert hier doch der meiste Kundenkontakt.

„Dafür geben wir den Mitarbeitern praxisnahe Werkzeuge in die Hand, die sie im Training ausprobieren und dann im Arbeitsalltag einsetzen können. Darüber hinaus gibt es für jeden Bereich im Geschäft ein passendes Training wie z.B. Obst und Gemüse, Regalbetreuung, Kassa und seit Neuestem auch für ‚Mei Eck'”, so Cimzar.Mit „wir” meint Cimzar sein Trainings-Team – insgesamt sind für Nah&Frisch bei den Vor-Ort-Trainings mehrere Trainer im Einsatz, damit auch geografisch alle Regionen gut abdeckt werden.
Mittlerweile haben Cimzar und sein Team schon viele Standorte für Trainings besuchen dürfen, quer durch alle Bundesländer sind sie dafür schon gefahren. Sehr viele Kaufleute buchen regelmäßig ein Training für sich oder ihre Mitarbeiter. In etlichen Geschäften war Cimzar schon öfter, denn auch wenn schon alles aus dem Trainingskatalog gebucht wurde, gebe es jedes Mal Neues zu entdecken und zu vermitteln. Abgesehen davon ist auch die regelmäßige Wiederholung und Übung bei der Festigung von neuen Fähigkeiten nützlich.

Beiderseitige Wertschätzung

„Wir schätzen ‚unseren' Mathias sehr und freuen uns schon immer ungemein, wenn er uns besucht und uns wieder etwas Neues beibringt”, findet Tavare nur lobende Worte für „ihren” Trainer.

Und umgekehrt? „Was unsere Trainerherzen jedes Mal höher schlagen lässt, ist die direkte Rückmeldung von den Mitarbeitern bzw. den Kaufleuten, wie hilfreich und leicht anwendbar unsere Tipps sind. Nach solchen Telefonaten weiß ich, dass wir mit unserem Trainingskonzept den richtigen Ton für die Nah&Frisch Kaufleute und ihre Mitarbeiter getroffen haben”, freut sich Cimzar.

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