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Achtung Spesenfalle! © APA/Georg Hochmuth

Die Bankomatkarte kann in Ländern, die nicht zum Euro gehören, Kosten verursachen, die man erst zuhause sieht.

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Die Bankomatkarte kann in Ländern, die nicht zum Euro gehören, Kosten verursachen, die man erst zuhause sieht.

reinhard krémer 12.07.2019

Achtung Spesenfalle!

ING warnt: Die Verwendung der Bankomatkarte im Urlaub kann im Nicht-Euro-Raum, in Prozent gemessen, ins Geld gehen.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Außerhalb der Eurozone, etwa in Kroatien oder der Türkei, kostet jede einzelne Benutzung der Bankomatkarte Geld. Das wird vielen Urlaubern erst am Kontoauszug bewusst

Wer also nicht aufpasst wie ein Haftelmacher, der kann am Urlaubs­ende mehr als 100 € nur an unnötigen Bankspesen ausgegeben haben, warnt die ING in Österreich.
Denn Abhebungen am Bankomaten kosten meist einen Fixpreis und eine Spanne vom Abhebungsbetrag.
Eine Abhebung von 400 € kostet laut Arbeiterkammer bei der billigsten Bank, der ING, 2 €, bei der Erste Bank 6,16 €; das ist ein Unterschied von reschen 308%.

Günstiger an der Kasse

Billiger sind Zahlungen mit Bankomatkarte in Geschäften. Wer nämlich an der Supermarktkasse 60 € zahlt, muss laut Arbeiterkammer mit Spesen von 1 € (ING) bis 2,10 € (Raiffeisen) rechnen.

Eine mit Karte bezahlte Hotelrechnung von umgerechnet 400 € verursacht Kosten zwischen 1 € (ING) und 5,50 € (Raiffeisen), das ist ein Preisunterschied von satten 550%.
Insgesamt raten die Experten der ING, die notwendige Bargeldmenge im Urlaub spesengünstig auf weniger Abhebungen aufzuteilen.

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