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Assekuranzen in Troubles © APA/Erwin Scheriau

Wegen Geschäftsausfällen sowie Betriebsunterbrechungs- und Notfallpolizzen wurden hohe Schadenssummen ausbezahlt.

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Wegen Geschäftsausfällen sowie Betriebsunterbrechungs- und Notfallpolizzen wurden hohe Schadenssummen ausbezahlt.

Redaktion 21.01.2022

Assekuranzen in Troubles

PwC-Studie: Regulierung, Niedrigzins und Klimawandel bereiten der österreichischen Versicherungsbranche Sorgen.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Welche Risiken, Sorgen und Stolpersteine die heimische Versicherungsbranche in naher Zukunft ortet, zeigt die aktuelle PwC-Studie „Insurance Banana Skins”.

Die Hauptsorge der österreichischen Versicherer ist seit der letzten Umfrage 2019 unverändert die zunehmende Regulierung in Europa. Diese belastet die Branche mit hohen bürokratischen Kosten und erschwert gerade für kleine Marktteilnehmer die Geschäftsbedingungen (weltweit: Platz 2). Die niedrigen Zinssätze liegen in Österreich an zweiter Stelle der größten Herausforderungen (global: Platz 5).

Klimawandel & Performance

Der Klimawandel wird im Vergleich zu 2019 durch die Zunahme von Katastrophenereignissen als unmittelbarer Risikofaktor gesehen und liegt in Österreich auf Platz 3 (weltweit: Platz 4). Weit über dem internationalen Durchschnitt (weltweit: Platz 9) teilen die österreichischen Versicherer Bedenken zur Anlagenperformance. Daher werden Portfolios mit geringem Risiko aufgestellt.

Die Sorgen aufgrund von Cyber-Kriminalität sind im Vergleich zu vorherigen Umfragewerten in Österreich konstant und liegen weiterhin nur auf Platz 5, weltweit aber auf Platz 1.

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