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Auch im Osten wird eifrig gespart © Panthermedia.net/Botond

Schlusslicht Die Sparleistung nahm in Ungarn am wenigsten zu, nämlich um nur 1,9% im Jahresvergleich und liegt 2017 bei 53 €.

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Schlusslicht Die Sparleistung nahm in Ungarn am wenigsten zu, nämlich um nur 1,9% im Jahresvergleich und liegt 2017 bei 53 €.

Reinhard Krémer 03.11.2017

Auch im Osten wird eifrig gespart

Erste Group-Studie: Im CEE-Raum haben die Sparer ihre monatliche Sparleistung heuer um 10,4% gesteigert.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Sparen ist nicht nur ein Lieblingshobby der Österreicher – auch im übrigen Zentral- und Osteuropa frönt man dieser Tugend, wie die Erste Group Money Matters-Studie zeigt: Die Summen, die monatlich in Spar- oder Kapitalanlageprodukte fließen, sind in den sechs erfassten CEE-Märkten (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien), aber auch in Österreich, gestiegen.

Sparen, was das Zeug hält

Im Durchschnitt der Gesamt­region wurden heuer pro Monat 91 € zur Seite gelegt, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 10,4% und gegenüber 2012 einen Zuwachs von saftigen 20,3% bedeutet.

Mehr als 36% der Sparer der Region sind mit ihren Möglichkeiten, zu sparen und Geld anzulegen, zufrieden. Das sind um vier Prozentpunkte mehr als 2016. Sparmeister der Region sind nach wie vor die Österreicher, die pro Monat im Durchschnitt 239 € beiseitelegen.

Sparmeister Österreich

Das sind um 10,6% mehr als im Vorjahr und um über 40% mehr als 2012 (170 € pro Monat).

In absoluten Zahlen legen die Slowaken mit 106 € (2016: 97 €) den zweithöchsten Betrag zur Seite und liegen damit weiter vor den Tschechen mit 88 €. Prozentuell verzeichneten die Rumänen die höchste Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 15,2% auf 53 € (+35,9% seit 2012).
Es folgen im Ranking die Kroaten mit monatlich 63 € (+ 10,5% im Vergleich zu 2016). Die Ungarn weisen mit einer Steigerung um 1,9% auf 53 € in der Region das bescheidenste Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf. Die Sparleistung der Serben erhöhte sich gegenüber 2016 um 8,8% auf 37 €, ist aber nach wie vor die niedrigste der Region.
Dank des in der gesamten Region generell positiven Trends bei Spar- und Kapitalanlagevolumina ist der Anteil jener Menschen im CEE-Raum, die mit dem Betrag, den sie derzeit sparen oder veranlagen können, unzufrieden sind, deutlich zurückgegangen.

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