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Bargeldlos ist Trumpf © Alex Lipa

Debitkarten lagen mit plus 17% im Jahr 2017 vor Kreditkarten (+11%) und Überweisungen (10%).

© Alex Lipa

Debitkarten lagen mit plus 17% im Jahr 2017 vor Kreditkarten (+11%) und Überweisungen (10%).

Redaktion 27.09.2019

Bargeldlos ist Trumpf

Capgemini World Payments Report: Globaler Boom bei ­bargeldlosen Transaktionen – Open-Banking-Konzept ungeliebt.

WIEN. Bezahlen ohne Bargeld setzt sich immer weiter durch: Auch in Österreich ist das Volumen der bargeldlosen Zahlungen von 2016 auf 2017 um 7,1% auf insgesamt über 1,6 Mrd. Transaktionen gewachsen.

Den größten Anteil davon hat das Kartengeschäft mit 0,6 Mrd., wie der World Payments Report 2019 von Capgemini zeigt.
Besonders in den sich entwickelnden Märkten Asiens nimmt das Transaktionsvolumen mit einem Wachstum von 32% rasant zu. Bis 2022 könnten, so die Prognose, weltweit 1.046 Mrd. bargeldlose Zahlungen durchgeführt werden (Wachstum plus 14% p.a.).

Kräftiges Wachstum weltweit

In Russland nahmen 2017 diese Transaktionen um 40% zu, in Indien um 39% und in China um 35%. Im Gegensatz dazu verzeichneten die reifen Märkte einschließlich Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika eine stetigere Wachstumsrate von sieben Prozent. Weltweit stiegen die bargeldlosen Transaktionen von 2016 bis 2017 um 12% auf 539 Mrd.. Viele Banken zögern vor dem Open-Banking-Konzept: Zwar sehen 90% ökosystembasierte Geschäftsmodelle als Schlüssel zum langfristigen Erfolg, aber nur 44% zeigen Interesse am Aufbau und der Orchestrierung eines eigenen Ökosystems. (rk)

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