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Die Alte Welt hat noch immer ihren Glanz © Panthermedia.net/Bloodua
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Andre Exner 17.03.2017

Die Alte Welt hat noch immer ihren Glanz

Allen Abgesängen zum Trotz: Die Bank Austria hält europäische Aktien für die beste Anlageklasse.

••• Von Andre Exner

WIEN. Jahrelang waren Fonds out – aber jetzt sind sie wieder in, sagt Christian Noisternig, Leiter des Bereichs Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe in der Bank Austria. „Seit 2015 gibt es eine leichte Verbesserung in der Stimmung: Investmentfonds sind für Anleger wieder interessanter.” Gleichzeitig werden die Börsen immer empfindlicher gegenüber politischen Ereignissen, das macht die Bewegungen volatiler. Um regionale Schwankungen auszugleichen, ist eine globale Streuung über Regionen und Assetklassen sowie ein aktives Management notwendig.

Das alles spricht klar für Fonds, sagt Noisternig: „Gerade Investmentfonds stellen durch ihre breite Streuung eine attraktive Veranlagungsmöglichkeit dar. Sie sind eine einfache, transparente und sehr flexible Möglichkeit, die Chancen der internationalen Kapitalmärkte zu nützen. Die breite Palette an Fonds bietet für fast alle Anlegertypen, je nach Anlagehorizont oder Risikobereitschaft, das richtige Produkt.”
Der Bank-Austria-Experte sieht einen anhaltenden Trend zu Aktien: „Generell bleiben Aktien eine bevorzugte Anlageklasse, vor allem da es angesichts Nullzinsen und immer noch vergleichsweise tiefer Renditen keine wirkliche Alternative zu Aktien gibt.” Die besten Chancen sieht er in Europa, wo die Bewertungen viel niedriger sind als in den USA: „In der Eurozone setzt sich der moderate Konjunkturanstieg fort, gleichzeitig erhöht sich die Aussicht auf eine Verbesserung der Ertragslage bei europäischen Konzernen. Die US-Börse sehen wir dem gegenüber schon als deutlich ausgereizter an.” Auch einige Schwellenbörsen sowie Japan hält die Bank Austria derzeit für attraktiv.
Bei Anleihen sind die Renditen in den Kernländern bereits „ausgereizt”, wie Noisternig sagt. „Unsere Anleihen-Allocation umfasst Euro-Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Hier gehen wir aber selektiv vor, da das aktuelle Kursniveau nur noch bedingt attraktiv ist. Auch bei Anleihen weisen Schwellenländer langfristig Potenzial auf und bleiben übergewichtet.”

Persönliche Strategien

Am Anfang jeder Beratung steht bei der Bank Austria die persönliche Anlagestrategie: „Mit 100 Veranlagungsexperten, die entweder vor Ort in der Filiale sind oder über Video in ein Beratungsgespräch zugeschaltet werden können, unterstützen wir die Kundinnen und Kunden dabei, den richtigen Anlage-Mix zu finden”, sagt Noisternig. „Wir bauen hier auf den individuell unterschiedlichen Anlagewünschen und Zielen auf und zeigen Verbesserungspotenziale für die Geldanlage auf.”

Beim Vermögensmanagement reagieren die Portfoliomanager laufend auf neue Analyse-Ergebnisse und schichten das Veranlagungskapital entsprechend der aktuellen Marktmeinung aktiv um. „Damit werden zum einen laufend Ertragschancen optimiert, zum anderen wird das Risiko deutlich reduziert”, weiß der Bank-Austria-Experte. Um in den Genuss dieser aufwendigen Beratung zu kommen, brauchen Kunden aber das entsprechende Kleingeld: Die Untergrenze für das Vermögensmanagement liegt bei 50.000 €.

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