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Die Supertanker © APA/Helmut Fohringer

Die OMV sicherte sich mit Rang 863 ihren Platz unter den Top 1.000 der wertvollsten Unternehmen der Welt.

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Die OMV sicherte sich mit Rang 863 ihren Platz unter den Top 1.000 der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Redaktion 10.01.2020

Die Supertanker

Teuerstes Unternehmen der Welt – Saudi Aramco liegt vor Microsoft, Alphabet, Amazon und Facebook.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Führungswechsel bei den teuersten Unternehmen dieser Erde: Die obersten Plätze im Ranking der teuersten Unternehmen der Welt werden seit Jahren von US-amerikanischen und chinesischen Konzernen belegt – in diesem Jahr steht aber mit Saudi Aramco erstmals seit zehn Jahren kein US-amerikanisches Unternehmen an der Spitze. Der saudi-arabische Ölkonzern, der erst im Dezember an die Börse ging, ist zum Jahresende fast 1,88 Billionen USD wert.

Österreicher mit dabei

Zum Vergleich: Das ist mehr als der Gesamtwert der zwölf deutschen Konzerne zusammen, die es aktuell unter die Top 300 der wertvollsten Unternehmen der Welt schaffen. Hinter Saudi Aramco liegen mit Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Facebook sechs US-Konzerne.

Europäische Unternehmen schaffen es nicht unter die Top Ten, das wertvollste europäische Unternehmen ist derzeit der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé auf Rang 16. Mit der OMV (Platz 863) und dem Verbund (Platz 881) sicherten sich immerhin auch zwei Unternehmen aus Österreich ihren Platz unter den Top 1.000 der wertvollsten Unternehmen der Welt.
Die Zahl der US-Konzerne unter den Top 100 steigt im Vergleich zum Vorjahr von 55 auf 56 und erreicht damit den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY im Jahr 2006.
EY untersucht die Marktkapitalisierung der am höchsten bewerteten Unternehmen weltweit halbjährlich.

Techs steigen weiter auf

Der Vormarsch der Technologiekonzerne scheint unaufhaltsam zu sein – ihre Zahl stieg im Top-100-Ranking gegenüber dem Vorjahr um zwei auf 25, ihr Wert wuchs um 42% auf 9,4 Billionen USD; 17 von ihnen haben ihren Hauptsitz in den USA.

„Der technologische Fortschritt und insbesondere die Digitalisierung haben in den vergangenen Jahren die Börsenwerte von Technologieunternehmen massiv in die Höhe getrieben, während Industriekonzerne in die Defensive gerieten”, sagt Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich.

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