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Diskussionsrunde im ÖBV-Atrium © ÖBV/Eva Enichlmayr

HochkarätigDiskussions­teilnehmer (v.l.): Martin Kwauka, Fritz Hausjell, Josef Trawöger, Astrid Valek, Michael Fembek.

© ÖBV/Eva Enichlmayr

HochkarätigDiskussions­teilnehmer (v.l.): Martin Kwauka, Fritz Hausjell, Josef Trawöger, Astrid Valek, Michael Fembek.

Reinhard Krémer 01.12.2017

Diskussionsrunde im ÖBV-Atrium

Finanzjournalistenforum erörterte „Ethik im Finanz- und Wirtschaftsjournalismus”.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Ein zentraler Aspekt der Debatte im ÖBV-Atrium war die Selbstverpflichtung des Journalismus, die wirtschaftlichen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft einer ethischen und moralischen Kontrolle zu unterziehen.

Diskussionsteilnehmer waren Michael Fembek, früherer stellvertretender Chefredakteur des Magazins Gewinn, Programm Manager der Essl Foundation und Vizepräsident im Verband für gemeinnütziges Stiften, A.o. Univ.-Prof. Fritz Hausjell, Stellvertretender Institutsvorstand am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, Martin Kwauka, Initiator des Finanzjournalistenforums, und Astrid Valek, Pressesprecherin und Leiterin Marketing und Unter­nehmenskommunikation der ÖBV.

Kontroversielle Diskussion

Der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV), Josef Trawöger, begrüßte die Teilnehmer und Gäste zu einer dann kontroversiell geführte Diskussion.

Fritz Hausjell beleuchtete in der Diskussion einige Inter­essenskonflikte und Defizite im Bereich des Finanzjournalismus.

Prekäre Arbeitsverhältnisse

Michael Fembek hob in der Diskussion die Arbeitsmarkt­situation von Journalisten sowie wirtschaftliche Zusammenhänge und Abhängigkeiten hervor: „Die Finanzjournalisten sind heute oft in prekären Arbeitsverhältnissen mit immer seltener werdenden Vollzeitanstellung eingebettet.”

Astrid Valek brachte dabei die Sicht von Medienkonsumenten wie auch die Standpunkte von Wirtschaftstreibenden in die Diskussion ein: „Trotz spürbarer Einsparungen in den Redaktionen ist die Qualität im Finanzjournalismus immer noch sehr gut.”

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