FINANCENET
Einkommensverluste © APA/Herbert P. Oczeret

48% der Österreicher sind in der Coronakrise sparsamer geworden und schränken ihre Ausgaben ein.

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48% der Österreicher sind in der Coronakrise sparsamer geworden und schränken ihre Ausgaben ein.

Redaktion 13.11.2020

Einkommensverluste

Pandemiebedingt sank das monatliche Einkommen bei jedem vierten Österreicher – jeder zweite hat seine Ausgaben reduziert.

WIEN. Mehr als jeder vierte Österreicher (27%) hat bei der aktuellen Umfrage der ING im September angegeben, aufgrund der Pandemie weniger verdient zu haben.

Damit liegt die Alpenrepublik im Mittelfeld von insgesamt 13 befragten europäischen Ländern. Viel schlimmer hat es die persönlichen Finanzen der Rumänen, Türken, Italiener und Spanier getroffen; besser scheinen die Deutschen, Luxemburger und Niederländer durch die Krise zu kommen. Die uneinheitliche Meinungslage über einen Lockdown spiegelt sich auch in den Umfrageergebnissen wider: 31% meinen, dass Geld und Gesundheit für sie gleichbedeutend wären.

Geld oder Gesundheit?

26% machen sich mehr Sorgen über ihre Gesundheit als über ihre Finanzen, bei 19% ist es umgekehrt: Bei ihnen stehen die Geldsorgen im Vordergrund. Den restlichen 24% bereitet weder das eine noch das andere Kopfzerbrechen.

Aufgrund der Pandemie lebt auch fast jeder zweite Österreicher (48%) sparsamer und schränkt seine Ausgaben ein. Weitere Maßnahmen, die zur Bewältigung der finanziellen Coronaeffekte getroffen werden: 15% arbeiten nun mehr, 13% suchen einen neuen Job und 6% müssen mehr Schulden machen. (rk)

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