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Heiße Diskussionen © Hypo Noe/www.herrundfraulechner.at

Hochkarätiger Hypo NOE „Invest Club”: Ludwig Nießen, Johanna Mikl-Leitner, Hans Jörg Schelling und Peter Harold (v.li.).

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Hochkarätiger Hypo NOE „Invest Club”: Ludwig Nießen, Johanna Mikl-Leitner, Hans Jörg Schelling und Peter Harold (v.li.).

Helga Krémer 11.11.2016

Heiße Diskussionen

Wenn Hypo NOE-Generaldirektor Peter Harold zum „Invest Club” bittet, dann kommen die Granden aus Politik und Wirtschaft.

••• Von Helga Krémer

ST. PÖLTEN. Bereits zum zehnten mal bat die Hypo NOE zum Invest Club – diesmal mit Finanzminister Hans Jörg ­Schelling, Landeshauptmann-Stv. NÖ Johanna Mikl-Leitner, dem Vorstand der Wiener Börse, Ludwig Nießen, und Hypo NÖ-Chef Peter Harold hochkarätig besetzt. Diskutiert wurde über Chancen und Risiken des Wirtschaftsstandorts, Überregulierung sowie Steuersünder und die Möglichkeiten, eben diese in die Schranken zu weisen. Aber auch über Steuerhoheit.

Steuerhoheit für Länder

LH-Stv. Johanna Mikl-Leitner unterstützte die Pläne von Finanzminister Hans Jörg Schelling, eine Steuerhoheit der Länder einzuführen. Dabei bliebe das Recht, die Höhe von Steuern wie Lohn- oder Körperschaftssteuer festzusetzen, weiterhin aufseiten des Bundes. Verhandlungssache wäre der Aufteilungsschlüssel, sagte Schelling: „Wir hatten ein Modell vorgeschlagen, dass wir ein Splitting machen, beispielsweise bei der Körperschaftssteuer, die 25 Prozent beträgt.” 20% davon würden in den allgemeinen Verteilungsschlüssel des Finanzausgleichs gehen, 5% Prozent seien die Variablen für die Länder. Eine Mehrbelastung für den Steuerzahler schlossen Mikl-Leitner und Schelling aus.

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