FINANCENET
Konservativ ist weiter „in” © Swiss Life Select

Christoph Obererlacher, CEO Swiss Life Select, ortet eine Diskrepanz zwischen Finanzwissen und Vorsorgeverhalten.

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Christoph Obererlacher, CEO Swiss Life Select, ortet eine Diskrepanz zwischen Finanzwissen und Vorsorgeverhalten.

reinhard krémer 31.03.2017

Konservativ ist weiter „in”

Nein, das ist keine Beschreibung des Wunschdenkens der ÖVP, sondern der Ansatz der Österreicher bei der Wahl ihrer Vorsorge.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Die Österreicher setzen beim Thema Vorsorge nach wie vor auf konservative Produkte – und das, obwohl sie es besser wissen. Das zeigt eine aktuelle GfK-Studie im Auftrag von Swiss Life Select.

Das Sparbuch/Sparkonto ist auch 2017 nach wie vor das beliebteste Vorsorgeprodukt der Österreicher (70%), gefolgt vom Bausparvertrag (57%) und der Lebensversicherung (47%). Auch der sprichwörtliche Sparstrumpf unter der Matratze erlebt im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Aufschwung: Für immerhin vier von zehn Befragten ist das Bargeld bzw. der Notgroschen eine adäquate Form der Zukunftsvorsorge.

Wertpapiere risikoreich

Als die sichersten Anlagemöglichkeiten beurteilen die Öster-reicher Immobilien, Sparbuch/Sparkonto, Bausparvertrag sowie Bargeld. Wertpapiere gelten hingegen als risikoreich, dafür aber als Anlage mit der höchsten Ertragsmöglichkeit.

Das Finanzwissen bessert sich. So konnten etwa acht von zehn Personen Fragen zur Betragsentwicklung unter Berück-sichtigung der Inflation richtig beantworten. Sieben von zehn Befragten wussten außerdem, was die Begriffe „Dividende” und „Rendite” bedeuten.

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