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Lauerndes Risiko © Lux und Lumen

Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Sonja Steßl: Berufliches Existenzrisiko wird von vielen noch immer unterschätzt.

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Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Sonja Steßl: Berufliches Existenzrisiko wird von vielen noch immer unterschätzt.

Redaktion 04.02.2022

Lauerndes Risiko

Umfrage: In Österreich haben nur 15% der Betriebe eine Absicherung für Betriebsunterbrechungen abgeschlossen.

WIEN. Der Erfolg von Freiberuflern, Selbstständigen und Gewerbetreibenden liegt oft in einer Hand – in der der Geschäftsführung. Fällt sie krankheits- oder unfallbedingt aus, hat das häufig eine Betriebsschließung zur Folge. Eine aktuelle Umfrage unter knapp 500 Unternehmen im Auftrag der Wiener Städtischen ergab, dass der Großteil der Befragten (38%) lediglich zwischen drei und sechs Monate ohne Umsatz überbrücken könnte.

Ein Fünftel könnte das nur maximal einen Monat, ein Viertel zwischen einem und drei Monaten. Durchschnittlich sind es 126 Tage, die ohne Umsatz überstanden werden können. Nur 15% haben sich gegen dieses Risiko mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung abgesichert. Je nach Branche fallen die Abschlüsse sehr unterschiedlich aus.

Handel hat die beste Quote

Am häufigsten sind Unternehmen, die im Handel tätig sind (26%), mit einer derartigen Versicherungslösung ausgestattet, am geringsten ist die Quote bei Transport, Verkehr und im Tourismus. Fast 40% der befragten Unternehmer sagen, dass sie eine solche Absicherung gar nicht kennen.

Die unterschätzte Gefahr

„Das berufliche Existenzrisiko wird von vielen noch immer unterschätzt; gerade Firmengründern ist das in der euphorischen Startphase selten bewusst”, sagt Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Sonja Steßl. „Unsere Daten lassen aber den Rückschluss zu, dass die Versicherungsabschlüsse mit der positiven Entwicklung der Unternehmen korrelieren.” Und die Absicherung hat auch noch einen fiskalischen Vorteil: Die Prämie ist als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar.

Drei Varianten zur Auswahl

Die Wiener Städtische hat ihr Produkt umfassend überarbeitet und mit neuen Features ausgestattet.

Die Basic-Variante bietet eine Grundsicherung. Classic schützt bei Krankheiten und Unfall, egal ob die Folgen zu Hause oder im Spital auskuriert werden, und Premium übernimmt auch Kosten für Sachschäden, u.a. bei Feuer, Sturm, Überschwemmung, Glasbruch, Einbruchdiebstahl, Wasserschaden und Hochwasser. (rk)

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