FINANCENET
Risiko Berufsunfähigkeit © APA/Georg Hochmuth

Rund 60 Prozent der Befragten schätzen die staatliche, monatliche Invaliditätspension auf rund 1.000 Euro oder weniger.

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Rund 60 Prozent der Befragten schätzen die staatliche, monatliche Invaliditätspension auf rund 1.000 Euro oder weniger.

Redaktion 10.12.2021

Risiko Berufsunfähigkeit

"Nürnberger"-Umfrage: Was die Österreicher von der staatlichen Invaliditätspension erwarten – die Skeptiker liegen ganz vorne.

WIEN. In einer repräsentativen Umfrage, durchgeführt vom Linzer Market-Institut, hat die Nürnberger Versicherung erhoben, wie die Österreicher über staatliche Pensionsleistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit (BU) denken.

19% der befragten Berufstätigen haben sich nach eigenen Angaben schon einmal ihre prognostizierte finanzielle Berufsunfähigkeitslücke berechnen lassen. Eine hohe Affinität gibt es in diesem Zusammenhang unter Personen, die bereits eine private BU-Versicherung abgeschlossen haben, sowie bei Menschen, die angaben, gut über die staatliche Invaliditätspension informiert zu sein.

Klaffende Informationslücke

Auf der anderen Seite haben 77% der Befragten keine Vorstellung von ihrer BU-Lücke – knapp jeder zweite hat auch gar nicht vor, sich diesbezüglich zu informieren. In Hinblick auf die Frage, inwieweit die staatliche Invaliditätspension ausreichen kann, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern, sind rund drei Viertel der Österreicher skeptisch bzw. haben darüber keine klare Vorstellung.

Nur rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer glaubt, mit der staatlichen Invaliditätspension den bisherigen Lebensstandard zumindest einigermaßen gut erhalten zu können. (rk)

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