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So bankt Österreich © Erste Bank/Daniel Hinterramskogler

Thomas Schaufler, Erste Bank: 72% halten Daten im Online-Banking für sicherer verwahrt als bei Amazon (7%).

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Thomas Schaufler, Erste Bank: 72% halten Daten im Online-Banking für sicherer verwahrt als bei Amazon (7%).

Redaktion 13.07.2018

So bankt Österreich

Online-Banking weiter im Vormarsch – Innovation sehr wichtig, aber Skepsis bei Banking mit Fintechs und Internetgiganten.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Sechs von zehn Österreichern nutzen bereits regelmäßig Online-Banking, wie eine Integral-Umfrage im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen zeigt.

Im Jahr 2005 lag der Wert bei rund der Hälfte. Einer der Gründe ist der auf 72% gestiegene Smartphone-Besitz im Lande und die dadurch starke Verbreitung von mobilem Internet. Für neun von zehn Österreichern ist Innovation sehr wichtig. Doch nur wenige wollen mit den großen Internetgiganten Bankgeschäfte machen, obwohl viele dieser Unternehmen doch als besonders innovativ gelten.

Ungeliebte Amerikaner

Bei Amazon meinen 83%, sie würden keine Bankdienstleistungen in Anspruch nehmen wollen, bei Google sind es 87% und Facebook hat mit 95% die höchste Ablehnung. Ähnlich wenige Österreicher interessieren sich noch für Angebote von Fintechs: acht von zehn finden sie nicht interessant. „Trotzdem darf man den Respekt vor diesen Playern nicht verlieren”, meint Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank Oesterreich. „Das ist eine Momentaufnahme. Wir wissen aber, wie schnell sich das ändern kann, wenn entsprechende Angebote erst einmal in den Alltag der Menschen integriert sind”, sagt Schaufler.

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