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Transaktionsmarkt boomt © PantherMedia/depositedhar

Der heimischen Wirtschaft geht’s wieder besser – das zeigt sich auch bei den Transaktionen.

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Der heimischen Wirtschaft geht’s wieder besser – das zeigt sich auch bei den Transaktionen.

reinhard krémer 09.02.2018

Transaktionsmarkt boomt

Immobilien-Deals treiben heimischen M&A-Markt auf ­Zehnjahreshoch – Volumen steigt um 37% auf 14,7 Mrd. €.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Das Hoch auf dem österreichischen Transaktionsmarkt hält an: Die Anzahl der Übernahmen mit österreichischer Beteiligung blieb 2017 mit 345 Deals im Vergleich zu 2016 (354) nahezu auf dem gleich hohen Niveau, meldet die Prüfungs- und Beratungsorganisation EY.

Einen erheblichen Anstieg gab es bei den Transaktionswerten, die auf ein Zehnjahreshoch kletterten: Insgesamt flossen bei den 345 Unternehmenskäufen 14,7 Mrd. €, 2016 waren es 10,7 Mrd. € – das ist ein Plus von 37% und das höchste Deal-Volumen seit 2007.

Zwei Mega-Deals dominieren

Mehr als die Hälfte – rund 7,5 Mrd. € – der Transaktionswerte entfielen allein auf die zwei größten Deals des Jahres: Für die Übernahme der Buwog wird das deutsche Wohnungsunternehmen Vonovia rund 5,6 Mrd. € zahlen. Das wäre nach der Bank-Austria-Übernahme um 12,5 Mrd. € im Jahr 2006 der zweitgrößte Deal aller Zeiten mit österreichischer Beteiligung. T-Mobile Austria investiert für den Kauf von UPC Austria rund 1,9 Mrd. €.

Komplettiert werden die Top Drei der Deals des Jahres 2017 mit dem Einstieg der OMV im russischen Juschno-Rosskoje- Gasfeld um 1,7 Mrd. €.

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