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VIG holt sich Aegon doch © APA / Helmut Fohringer

Der Vienna Insurance Group gelang es, den kritischen Deal doch noch erfolgreich abzuschließen.

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Der Vienna Insurance Group gelang es, den kritischen Deal doch noch erfolgreich abzuschließen.

Redaktion 01.04.2022

VIG holt sich Aegon doch

Nach allerhand pannonischen Verrenkungen konnte die Vienna Insurance Group den Kauf der Gesellschaften jetzt finalisieren.

BUDAPEST / WIEN. Eine ganze Weile hatte es schlecht für die Vienna Insurance Group (VIG) ausgesehen, die die Aegon-Gesellschaften in Ungarn kaufen wollte. Doch nach einem heißen Csardas mit Viktor Orbáns Aufsicht gelang doch noch eine Einigung. Preis des Deals war die Beteiligung der ungarischen Staatsholding Corvinus zu 45% am Ungarngeschäft der VIG-Gruppe. Vor wenigen Tagen erwarb nun die VIG nach Zustimmung der lokalen ungarischen Behörden das Geschäft der niederländischen Aegon in Ungarn.

Die neue Nummer eins

Das Closing beinhaltet den Kaufabschluss für zwei niederländische Holdinggesellschaften (Aegon Hungary Holding B.V., Aegon Hungary Holding II B.V), die 100% der Anteile der ungarischen Aegon-Gesellschaften halten. „Mit dem Closing in Ungarn erreichen wir unser Ziel, bis Ende 2025 zu den Top drei im Markt zu zählen, bereits 2022 und übernehmen die Marktführerschaft in Ungarn”, sagt VIG-CEO Elisabeth Stadler.

In Serbien gründet die VIG jetzt eine eigene Assistance-Gesellschaft: Bis Ende 2022 werden bereits in elf Ländern Kunden der VIG-Gruppe mit mehr als 400.000 Assistance-Fällen durch insgesamt acht gruppen­eigene Servicegesellschaften betreut. (rk)

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