FINANCENET
Wo der Schuh drückt © APA/ZB/Sebastian Kahnert

Drei Prozent mehr als im Vorjahr: Jedes zehnte Mittelstandsunternehmen klagt über fehlende Fachkräfte.

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Drei Prozent mehr als im Vorjahr: Jedes zehnte Mittelstandsunternehmen klagt über fehlende Fachkräfte.

Redaktion 19.04.2019

Wo der Schuh drückt

Fehlendes Personal und begrenzte finanzielle Möglichkeiten sind größte Störfelder bei der Umsetzung moderner Technologien.

WIEN. Bei drei von vier mittelständischen Unternehmen in Österreich (73%) spielen digitale Technologien für das eigene Geschäftsmodell mittlerweile eine mittelgroße bis sehr große Rolle, im Vorjahr waren es nur 56%, wie eine aktuelle EY-Studie zeigt.

Nur sechs Prozent der mittelständischen Betriebe klammern die Digitalisierung aus ihrem Unternehmenskonzept aus und schreiben ihr keine Bedeutung zu – 2018 waren es noch 20%. Den mittelständischen Unternehmen fällt es zunehmend schwer, geeignete Fachkräfte zu finden.

Personal, Geld & Know-how

Jedes zehnte Mittelstandsunternehmen (12%) klagt über fehlende Fachkräfte, besonders im Bereich Digitalisierung – das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr. Auch begrenzte finanzielle Möglichkeiten sind für zwölf Prozent ein Problem, um die digitalen Technologien in das Geschäftsmodell zu integrieren; 2018 waren es nur acht Prozent.

Weitere sieben Prozent der Mittelständler haben nach eigener Einschätzung nicht das nötige Know-how für die Digitalisierung.
Vor allem die heimischen (Finanz-)Dienstleister setzen bereits stark auf Digitalisierung: Bei 43% spielen digitale Technologien eine sehr große Rolle, 2018 waren es noch 28%. (rk)

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