HEALTH ECONOMY
„Das große Bauen” © APA / Hans Punz

Peter Hacker Wiens Gesundheitsstadtrat will bis 2030 kräftig in die Modernisierung der Wiener Spitäler investieren.

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Peter Hacker Wiens Gesundheitsstadtrat will bis 2030 kräftig in die Modernisierung der Wiener Spitäler investieren.

Redaktion 26.08.2022

„Das große Bauen”

Der Wiener Gesundheitsverbund setzt sein groß angelegtes Investitionsprogramm zügig um. Volumen bei 3,3 Mrd. Euro.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. Das 3,3 Mrd. € schwere Investitionsprogramm des Wiener Gesundheitsverbunds zur Modernisierung aller Wiener Kliniken läuft bereits auf Hochtouren. In den kommenden Jahren werden, wie berichtet, sämtliche WiGev-Spitäler – manche sind teilweise mehr als 100 Jahre alt – auf die Höhe der Zeit gebracht. Das Ziel: Mit modernster Infrastruktur die medizinische Versorgung für die kommenden Generationen zu sichern, teil der WiGev mit.

Investitionsoffensive

Bis inklusive 2030 ist in einer ersten Phase ein Investitionsbudget in Höhe von 3,3 Mrd. € aus dem Wiener Stadthaushalt vorgesehen. Dazu kommen noch Mittel aus dem Wiener Gesundheitsfonds. Aktuell wird beispielsweise aktuell in der Klinik Favoriten in und an der Psychiatrischen Abteilung gearbeitet. Diese wird um einen modernen Zubau in Modulbauweise erweitert. Bereits Ende dieses Jahres soll er in Betrieb gehen. „Dabei wird die Gesamtfläche der Abteilung verdoppelt, um mehr Raum für Mitarbeiter und Patienten zu schaffen. Die Anlieferung der einzelnen Bauelemente ist fast abgeschlossen. Insgesamt werden hier derzeit 31 Holzmodule, jeweils 25 Tonnen schwer, mit einem Kran in Position gebracht”, erklärt der für das Bauvorhaben im WiGev zuständige Vorstand, Herwig Wetzlinger.

Arbeiten im Vollbetrieb

„Das große Bauen in den Wiener Spitälern hat begonnen. Wenige Wochen nach der Ankündigung werden erste Teilprojekte wie in Favoriten und Hietzing bereits umgesetzt”, betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). „Im Klinikalltag ist das sicherlich eine Herausforderung – logistisch und auch für unsere Beschäftigten und Patienten. Sämtliche Arbeiten finden aber im Vollbetrieb statt.”

Auch in anderen Kliniken wird aktuell schon gearbeitet. So werden etwa in der Klinik Hietzing einzelne Pavillons umfassend saniert. In der Klinik Ottakring wächst ein in Holzbauweise errichtetes Gebäude in die Höhe, in das künftig die 3. Psychiatrische Abteilung der Klinik Penzing einziehen wird. Und in der Klinik Donaustadt wird die Speisenversorgung auf ganz neue Beine gestellt.

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