HEALTH ECONOMY
Disney hilft Philips © Philips/The Walt Disney Company

Micky Maus, Arielle oder Yoda aus „Star Wars” sollen die ­Ängste von Kindern im Krankenhaus verringern.

© Philips/The Walt Disney Company

Micky Maus, Arielle oder Yoda aus „Star Wars” sollen die ­Ängste von Kindern im Krankenhaus verringern.

Redaktion 19.03.2021

Disney hilft Philips

Philips und Disney bündeln Kräfte mit dem Ziel, dass Kinder im Spital und in der Radiologie entspannter sind.

HAMBURG / LOS ANGELES. Ungewöhnliche Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich: Der Medizintechnikriese Philips und The Walt Disney Company EMEA haben bekannt gegeben, dass sie gemeinsam die Wirkung von Animationsfilmen – insbesondere von Disney-Geschichten – bei Philips Ambient Experience untersuchen werden. Ambient Experience ist eine Kombination aus optimiertem Design, Raumplanung, proprietärer Software, Licht, Klang, Videoprojektionen und multimedialen Inhalten. Das Ziel ist eine entspannte Umgebung im Medizinbereich.

Individuelle Umgebung

Sowohl Patienten als auch Beschäftigte im Gesundheitswesen können ihre Umgebung individuell gestalten und so eine entspannende Atmosphäre schaffen. Das klinische Forschungsprojekt von Philips wird im Sommer in sechs Spitälern europaweit starten. Es ist das erste Mal, dass Disney bei einem solchen Vorhaben mitwirkt.

Philips wird der Frage nachgehen, wie Ambient Experience durch den Einsatz von Animationsfilmen mit einigen der beliebtesten Disney-Figuren zu einer Verbesserung der Patienten- und ­Mitarbeiterzufriedenheit während pädiatrischer Magnet­resonanz­tomografien beitragen kann, teilte der Konzern mit.
Die Lösung wird sechs originalgetreu stilisierte Animationsfilme wiedergeben, die von Disney unter Anleitung von ­Philips speziell für den Einsatz in Krankenhäusern erstellt wurden. Die Filme mit Figuren wie Micky Maus, Arielle, Marvel’s Avengers oder Yoda aus „Star Wars” sollen die Ängste der Kinder ­verringern und das Personal dabei unterstützen, seine Aufgaben im ­Untersuchungsraum zu erfüllen.

Kinder entspannen

Philips Ambient Experience wurde weltweit bereits 2.000 Mal installiert. Patienten können das Licht, die Videoprojektionen und den Klang im Untersuchungsraum individuell gestalten; das gebe ihnen ein Gefühl von Empowerment und Kontrolle und lenke sie ab.

„Ein Besuch im Krankenhaus kann ziemlich einschüchternd sein – besonders für Kinder”, erklärt Kees Wesdorp, Chief Business Leader Precision Diagnosis bei Philips.
Disney arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit Langem mit Spitälern und engagiert sich in der Verbesserung der Patientenerfahrung. (red)

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