HEALTH ECONOMY
Geschichten helfen © E.Prokofieff

Pharma- und Marketingexperten diskutierten auf Einladung der Pharmig Academy über neue Kommunikationsformen.

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Pharma- und Marketingexperten diskutierten auf Einladung der Pharmig Academy über neue Kommunikationsformen.

Martin Rümmele 18.05.2018

Geschichten helfen

Wie im digitalen Zeitalter nachhaltig und erfolgreich ­kommuniziert werden kann, stand im Fokus einer Fachtagung.

••• Von Martin Rümmele

WIEN. „Pharmamarketing darf man aufgrund all seiner Auflagen und Restriktionen, aber auch aufgrund seiner Möglichkeiten und seines Zieles, nämlich die Welt gesünder zu machen, als Königsdisziplin des Marketings betrachten.” Mit dieser Einsicht eröffnete Robin Rumler, Präsident der Pharmig Academy und Geschäftsführer von Pfizer Austria, die Fachtagung „Omnichannel Leadership & Digitale Kommunikation im Gesundheitswesen” der Pharmig Academy. Im Zentrum stand die Frage, wie Unternehmen heute erfolgreich kommunizieren.

Komplexe Materie

Über ihre Zugänge zu zielgruppengerechter Kommunikation sprachen unter anderem Lukas Kaiser (Österreichischen Sporthilfe), Andreas Onea (Paralympic-Schwimmer und ORF-Moderator), Claudia Handl (Pfizer Austria), Helene Karmasin (Karmasin Behavioural Insights), Geronimo Hirschal (GNH.online) und Martin Verdino (asoluto). Onea sieht speziell beim Thema Gesundheit viel Potenzial: „Die Menschen bewegt Gesundheit.” Somit hätte gerade die pharmazeutische Industrie viel zu erzählen. „Wenn Sie das authentisch und mit Emotionen tun, können Sie die Menschen erreichen”, so der Paralympic-Schwimmer.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gerade im Pharmamarketing zu beachten sind, darüber informierten die beiden Rechtsanwältinnen Monika Hupfauf (Koch/Hupfauf Rechtsanwälte) und Elisabeth Stichmann (DLA Piper). Hupfauf sieht beim Pharmamarketing noch eine große Zurückhaltung, was die Integration Sozialer Medien betrifft: „Wichtig ist es, ein ausgewogenes Konzept an den Beginn jeder Marketingaktivität zu stellen, vor allem, wenn man sich an Soziale Medien, wie beispielsweise Facebook, heranwagt.” Derzeit seien es vor allem YouTube-Kanäle und eigene Foren zu bestimmten Krankheiten, wo viel Austausch mit und unter Betroffenen möglich sei.
Claudia Handl brach eine Lanze für Mut und Vielfalt: „Uns steht heute eine große Anzahl unterschiedlicher Kommunikationskanäle zur Verfügung. Das ist eine große Chance, bedeutet aber auch eine große Aufgabe, diese Kanäle sinnvoll zu nutzen.”

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